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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Welttag Des Buches: Leiterin mit Gespür für Gedrucktes

21.04.2012

STRüCKLINGEN Klein, aber fein ist sie – die Katholische öffentliche Gemeindebücherei St. Georg in Strücklingen. Auf engstem Raum stehen im Pfarrheim rund 2000 Schmöker, Romane, Kinder- und Jugendbücher immer sonntags von 11.30 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 17.30 Uhr zur Ausleihe bereit. In Ordnung gehalten wird der Bestand von Rita Buß. Mit ihren Kolleginnen kontrolliert die 47-Jährige die zurückgegebene Literatur und schaut, dass immer neues Lesefutter zur Verfügung steht. Dabei orientiert sie sich an den Bestsellerlisten oder verlässt sich auf den eigenen Geschmack.

Rita Buß ist Vielleserin: „Ich mag gute Geschichten. Sie dürfen ruhig etwas anspruchsvoller sein. Was mir nicht gefällt, ist, wenn der Ton zu flapsig wird“, sagt sie.

Und was empfiehlt eine Büchereileiterin anlässlich des Welttages des Buches am kommenden Montag? Die NWZ  hat sich Tipps geben lassen.

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Männer leihen nicht aus

„Hin und weg bin ich gerade von dem Buch „Monsieur Papon“ von Julia Stagg.“ In der Geschichte geht es um ein englisches Ehepaar, das in einem pyrenäischen Bergdorf ein Lokal eröffnet. „Die Intrigen, die die Dorfbewohner spinnen, sind herrlich zu lesen. Es sind alles sehr skurrile Charaktere“, lautet ihr Fazit.

Ihre „Kundinnen“ („Es sind ausschließlich Frauen, die ausleihen. Männer begleiten höchstens ihre Kinder“) bevorzugen gerne leichtere Lektüre. Schriftstellerinnen wie Dora Heldt („Tante Inge haut ab“) oder historische Romane, etwa von Iny Lorentz wandern des Öfteren von Hand zu Hand. Rita Buß hat die Erfahrung gemacht, dass Klassiker eher schleppend laufen. „Nein“, sagt sie, nach einem Thomas Mann oder Johann Wolfgang von Goethe würden ihre Leserinnen überhaupt nicht fragen. Sie stehen daher auch nicht in den Regalen. Und obwohl die ehrenamtliche Leiterin ein feines Näschen für Kundenwünsche hat, habe sie sich auch schon mal ziemlich verschätzt.“ „Das war bei Limit von Frank Schätzing.“ Normalerweise werde das, was auf den Bestsellerlisten oben rangiere immer gerne ausgeliehen. Nur nicht in diesem Fall. „Ich habe keine Ahnung, woran es liegen könnte“, sagt Buß.

Viele Kinderbücher

Auch die Lektüre für den Nachwuchs bildet einen thematischen Schwerpunkt in der Bücherei. Von Astrid Lindgren über Harry Potter bis hin zu den beliebten „Biss“-Romanen sei alles vertreten. Ein brandheißer Tipp kommt von Rita Buß’ Tochter: „Sie hat „Ewiglich“ von Brodi Ashton verschlungen.“ Es würde um Menschen gehen, die anderen die Lebenskraft rauben, hat sich ihre Mutter erzählen lassen. Kein Vampirroman, „aber so etwas ähnliches“.

Mirja Zipfel Friesoythe / Redaktion Münsterland
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