• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

„Lesen ist schrecklich schön“

08.03.2006

FRIESOYTHE Schüler des AMG bieten eine vielseitige Vorstellung. „Stadtansichten“ ist das Thema der Veranstaltung.

Von Fritz Kreyenschmidt FRIESOYTHE - Die zwei Gesichter der Großstadt machten Schüler der Literatur-AG aus der Oberstufe des Albertus-Magnus-Gymnasiums Friesoythe in der „LitArt“-Veranstaltung in der Schulbibliothek unter der Überschrift „Stadtansichten“ deutlich.

Um die unterschiedlichen Aspekte einer Großstadt aufzuzeigen, zitierten die Schüler Schriftsteller und setzten ihre Texte in mit Hilfe von Kunst, Musik und Film in Szene. Sie konnten die Texte selbstständig auswählen und eigene Ideen in die Gestaltung von „LitArt“ einbringen. Die Deutschlehrer Jutta Nuß und Alfons Reinkemeier standen den Schülern beratend zur Seite und halfen bei der Organisation und Durchführung der „LitArt“-Veranstaltung.

Zu Beginn lobte Schulleiter Reinhard Woltermann Schüler wie Lehrer dafür, dass sie die Literatur in den Mittelpunkt des Interesses stellten. Dafür gebühre ihnen Dank, unterstrich er.

Alfons Reinkemeier würdigte den guten Besuch der Veranstaltung. Seine Begrüßung galt besonders Studienrätin Margret Möckel aus Oldenburg, die 1998 „LitArt“ in Friesoythe aufgebaut habe.

Der Leiter der Bibliothek, Peter Lauermann, las aus einem Text von Arno Schmidt, der in der Straßenbahn einer Großstadt spielte. Sein Fazit lautete, dass Lesen fasziniere und interessiere, „Lesen ist schrecklich, Lesen ist schrecklich schön“, hieß es. Für die Darstellung ihres Themas „Stadtansichten“ zitierten und spielten die Schüler Szenen aus dem Buch „Stadt aus Glas“ von Paul Auster sowie aus einer modernen Variante der griechischen Mythologie Orpheus und Eurydike, die im Großstadtmilieu heutiger Zeit spielt. Dargestellt wurden mehrere Gedichte von Kurt Tucholsky, zudem Auszüge aus dem Buch „Russendisko“ des deutsch-russischen Schriftstellers Wladimir Kaminer, dessen Geschichte in Berlin spielt.

Sarah John und Judith Frohne-Brinkmann gestalteten einen Beitrag von Johann Sebastian Bach mit der Querflöte. Stefanie Luttmann und Julia Constantin machten durch sozialkritische Beiträge sowie Nina Läken durch mehrere verschiedene Texte besonders auf sich aufmerksam. Julian Langer glänzte als Schauspieler. Die Spielszenen wurden mit Hintergrundmusik unterlegt, die für besondere Atmosphäre bei den verschiedenen Aussagen sorgte. Die Schüler verstanden es, die Vielfalt und das positive Leben in einer Großstadt mit vielen kulturellen und sportlichen Angeboten, die Mobilität mit Bahnen und Bussen, die verschiedenen Beschäftigungsangebote und den animierenden Lichterglanz im Gegensatz zur Vereinsamung und Isolation des Menschen in der Anonymität der Massen herauszuarbeiten. Markus Norrenbrock und seine Band sorgten für musikalische Unterhaltung. Vom Erlös der Veranstaltung soll die Schulbibliothek ausgebaut werden, erklärte Jutta Nuß.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.