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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Theater: Lustvolles Beziehungs-Hickhack

17.08.2016

Friesoythe Auch in diesem Jahr fanden sich im Forum am Hansaplatz in Friesoythe die jungen Schauspieler der Theatergruppe „Eigen:Regie“ zusammen, um ein Stück auf die Bühne zu bringen. Die Wahl fiel auf „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen in einer Bearbeitung von Edmund Linden.

Modern interpretiert, niveauvoll inszeniert. Das 22-köpfige Ensemble zeigte am Wochenende bei der Premiere keine Spur von Lampenfieber. Leider hielt sich die Besucherzahl in Grenzen. Beeindruckend textsicher standen die Akteure auf der Bühne. Gebannt wartete das Publikum auf den ersten Akt. Im Forum war es still, als die Autorin Jane Austen (Angela Heyer) die Bühne betrat. Das Stück handelt von einer englischen Familie – dem Ehepaar Bennet samt fünf Töchtern. Die Familie würde nach dem Tod des Vaters und Ehemannes – Pascal Hinderks brillierte in der Rolle – Haus und Hof verlieren. Außer: die Töchter verheiraten sich bis zum Ableben des Vaters.

Zwei weitere Aufführungen

„Eigen:Regie“ wird das Stück „Stolz und Vorurteil“ noch zweimal aufführen und zwar am Sonnabend und Sonntag, 20. und 21. August, jeweils um 20 Uhr im Forum am Hansaplatz geben. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

Eintrittskarten gibt es unter karten@eigen-regie.de oder jeweils an der Abendkasse. Erwachsene zahlen für das Theaterstück fünf Euro und Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderungen drei Euro.

Die Mutter (Marina Meyer) versucht mit allen Mitteln, ihre älteste und angeblich schönste Tochter Jane (Eva Rohlfer) mit dem frisch zugezogenen wohlhabenden Mr. Bingley (Keanu Goertz) zu vermählen. Kein leichtes Unterfangen. Das Liebesglück bleibt – zunächst – nicht ungetrübt.

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Im Fokus des Stücks steht aber nicht Jane, sondern die Beziehung der Tochter Elisabeth (Tina Gelert) mit dem reichen Mr. Darcy (Niklas Reinken). Mit immer wieder eingeworfenen Passagen der Dienstmagd (Tanja Witte) wird das komplizierte Beziehungs-Hickhack reflektiert. Lizzy, skeptisch gegenüber Mr. Darcy und doch zu ihm hingezogen, verliebt sich schließlich. Und auch Jane findet am Ende ihr Glück: der von ihr angehimmelte Mr. Bingley hält um ihre Hand an. Wenig beliebt dagegen ist Pastor Collins (Nico Martens), ein entfernter Verwandter, der nicht nur eine der Töchter gerne heiraten würde, sondern auch nebenbei das Anwesen der Bennets erben möchte. Die auserwählten Töchter sträuben sich jedoch.

Der junge und windige Offizier Wickham (Lukas Reinken) fackelt da nicht lange und brennt einfach mit dem Küken der Bennets, der jungen Lydia (Nina Kuhlmann), durch.

Der Stoff mag für Zuschauer befremdlich erscheinen. Dem wollten die Schauspieler mittels Ironie beikommen. Ein Beispiel: Die auktoriale Erzählweise wird in der Figur Jane Austen bewusst auf die Spitze getrieben und stellenweise parodiert. Die Erzählerin greift in die Geschichte ein, gibt spitze Seitenkommentare und spielt mit den „Zeiteinstellungen“. Und so brachte „Eigen:Regie“ eine moderne und humorvolle Inszenierung auf die Bühne.

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