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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Jubiläum: Märchenhafte Zugabe zum Fest

12.06.2017

Cloppenburg Anlässlich seines 150-jährigen Bestehens hat der St.-Andreas-Kirchenchor ein Jubiläumskonzert in der nahezu ausverkauften Cloppenburger Stadthalle gegeben. Mit den Chorsätzen „Ja Singen macht Freude“ sowie „Gaudeamus“ im Satz von R. Butz eröffnete der Kirchenchor am Freitag sein Programm. Dabei sprang sofort der Funke aufs Publikum über. Es schlossen sich Messen-Vertonungen verschiedener Komponisten der klassisch-romantische Epoche in Abfolge eines Ordinariums an, unter anderem von W. A. Mozart, F. X. Brixi und F. Schubert. Damit stellte der St.-Andreas-Kirchenchor nicht nur die Beherrschung eines breiten Repertoires unter Beweis, sondern ebenso seine stilsichere Erfassung der musikalischen Affekte.

Hervorzuheben ist das aus Beate Stanko, Sopran, Elisabeth Göken, Alt, Bernd kl. Siemer, Tenor, und Heinrich kl. Siemer, Bass, bestehende Soloquartett, das ausdrucksvoll seine Partien darbot. Die instrumentale Unterstützung erfolgte durch Mitglieder des Oldenburgischen Staatsorchesters. Ihre einfühlsame Begleitung trug wesentlich zur gelungenen Wiedergabe dieser Werke bei. Beschlossen wurde der erste Teil des Jubiläumskonzertes mit einer ergreifenden Interpretation des Satzes „Lacrimosa“ aus dem Mozart-Requiem und einer sehr ansprechenden Wiedergabe von „Wie lieblich sind die Boten“ aus dem Mendelssohn-Oratorium „Paulus“.

Dass sich ein Kirchenchor nicht nur auf sakrale Musik beschränkt – davon konnte sich das Publikum im zweiten Teil des Programms überzeugen. Zur großen Freude der Zuhörer erklangen Volkslieder in Arrangements mit Orchester- beziehungsweise Klavierbegleitung: „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „Horch, was kommt von draußen rein“, „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ und „Ännchen von Tharau“ seien wegen des ausdrucksbetonten Vortrags besonders erwähnt. In „Tausend fleißige Hände“ aus der „Glocke“ von A. Romberg zeichnete sich das Soloquartett durch Homogenität aus.

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Im letzten Abschnitt der Programmfolge brachte der St.-Andreas-Kirchenchor einige Sätze aus verschiedenen Oratorien zu Gehör. „Stimmt an die Saiten“ aus J. Haydns „Schöpfung“ entwickelte sich zu einer freudig beredten Wiedergabe. Geradezu motivierend wirkte auf das Publikum der Satz „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ aus demselben Oratorium. Dass schon J. S. Bach diesen Text in einer seiner großen Kantaten, BWV 76, vertont hat, soll nicht verschwiegen werden. Ebenso ansprechend war der Vortrag „Halleluja. Amen“ aus Händels „Judas Maccabäus“. Krönender Abschluss bildete das „Halleluja“ aus Händels „Messias“.

Die lang anhaltenden Beifallsbekundungen des begeisterten Publikums erzwangen noch eine Zugabe. Dafür hatte der St.-Andreas-Kirchenchor unter der Leitung von Kirchenmusiker Karsten Klinker, der souverän vom Flügel aus dirigierte und begleitete, ein besonderes musikalisches Bonbon parat: eine für Chor und Orchester arrangierte Fassung des „Abendsegens“ aus der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck. Abermals dankte das Publikum mit großem Applaus.

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