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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Manche Makrele zu viel in der Tüte

20.07.2007

CLOPPENBURG „Was ist denn heute los? Sind Sie nur donnerstags hier?“ „Die Cloppenburger scheinen noch längst nicht alle zu wissen, dass sie einen Wochenmarkt besitzen“, bedauert Georg Wessels, Bäckereibesitzer aus Werlte. Denn solche oder ähnliche Kundenfragen höre er nicht selten an seinem Stand.

Deshalb gewährten die Händler gestern ihren kleinen Kunden einen Blick hinter ihre Stände. Im Rahmen der Aktion „Ab in die Mitte – Die City-Offensive“ probierten sich 35 Drittklässler der Wallschule als Verkäufer.

Von dem Fisch rutschte da schon einmal etwas zu viel in die Tüte. Schließlich ist es gar nicht so leicht, Makrelen abzupacken, wenn die Kelle die Größe des eigenen Kopfes erreicht, und alles irgendwie ungewohnt ist. Im Supermarkt liegt schließlich alles abgepackt und griffbereit. Dafür habe ein Markt andere Vorteile, erklärt Kay Joachim Even, Außendienstmitarbeiter der „Deutschen Marktgilde“ in Hille. „Die Angebote sind frischer als im Geschäft, und die Vielfalt ist größer.“ Trotzdem würden vorwiegend ältere Menschen Märkte besuchen „Um dem entgegen zu wirken, sollen heute die Kleinen entdecken, was es hier alles gibt und auch selbst etwas verkaufen können.“ Bereits im Vorfeld hatte Even den Kindern in der Schule den klassischen Markt erklärt, woraufhin sie am Donnerstag gerne kamen. „Das einzige kleine Problem ist die Hygiene. Da sollte das Veterinäramt einmal nicht zu genau hinschauen“, scherzt Even.

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Direkt neben Bäcker Wessels bietet Dirk Bohlen südländische Spezialitäten an. „Wenn es den Kindern Spaß macht, ist die Aktion gut. Sie sollen doch ruhig einmal reingucken“, meint er. Bei ihm haben sich gleich fünf Drittklässler eingefunden, die lachend signalisieren, dass sie den Nachmittag genießen.

Nach dem Verkaufstraining sollten die Kinder mit mehreren Händlern in Kontakt treten. Dafür hatte Even eine Liste von Fragen vorbereitet – die Antworten waren auf dem gesamten Markt zu erfragen. Nach der Rallye durften die Kleinen sich im Café „Fourseven“ mit Pizza und Getränken stärken. Am Ende gab es für den Schüler mit den meisten richtigen Antworten einen Obstkorb.

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