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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Zum Jubiläum werden Wünsche erfüllt

29.07.2019

Markhausen 100 Jahre hat der Musikverein Markhausen mittlerweile auf dem Buckel – kaum zu glauben, wenn man bedenkt, wie frisch und modern er sich bei seinem Wunschkonzert präsentierte. Dieser Abend bleibt unvergessen – nicht nur für den Musikverein, sondern für alle, die gemeinsam mit dem Musikverein das Vereinsjubiläum am Samstag im rappelvollen Festzelt auf dem Dorfplatz gefeiert haben.

Das Wunschkonzert der Musikanten ließ keine Wünsche offen. Es war ein Feuerwerk der Klangkunst. Mit dem Lied „Gruß an Kiel“ marschierten die Musiker im Klatschrhythmus der Besucher ein. Zunächst präsentierte sich das Jugendorchester mit den Stücken „You`ll Be In My Heart“ und „Disney Film Favorites“.

Dann legte der Musikverein in seinen neuen Uniformen unter Dirigent Frank Stammermann los und erfreute die Gäste mit der Polka „Wir Musikanten“, „Mars der Medici“, einem Konzertmarsch komponiert von Johan Wichers, und dem Walzer „Rosen der Liebe“. Mit „Über sieben Brücken“ und dem Marsch „In die weite Welt“, wurde der erste Konzertteil beendet, bevor es im zweien Teil mit dem Roberto-Blanco-Klassiker „Ein bisschen Spaß muß sein“ weiterging.

Spaß hatte die Musiker an ihren Instrumenten ohnehin. Sie sprühten vor Spiellaune. Den Schlusspunkt setzte der Marsch „Alte Kameraden“. Schon längst war der Funke der Begeisterung auf die Besucher übergeschwappt. Die Folge waren mehrere Zugaben. Udo Norrenbrock und Theo Siemer waren die Moderatoren des Abends.

„Es ist ein beeindruckendes Bild, von hier oben aus auf ein volles Zelt zu schauen“, begrüßte Vorsitzender Rainer Diekmann die Gäste. Das Wichtigste stehe nicht in den Noten. Es sei der Zusammenhalt, die Gemeinsamkeit und die Freude an der Musik. „Und das hat unser Verein alles“, so Diekmann.

„Musik ist in Noten gegossenes Gefühl, Musik ist Emotion, Musik erweckt innere Bewegung, reißt mit, weckt auf, ergreift. Das 100-jährige Bestehen ist wahrlich ein Grund zum Feiern. Musik zu machen und zu hören – das ist Medizin für die Seele“, meinte Friesoyther Bürgermeister Sven Stratmann. Neben der Urkunde der Stadt und einen Scheck über 1000 Euro hatte Stratmann noch die „Pro Musica-Plakette“ des Bundespräsidenten im Gepäck. Es sei erst die zweite Plakette, die im Landkreis Cloppenburg vergeben wurde, betonte Stratmann. Diese hohe Auszeichnung zeige die Wertschätzung, die dem Jubiläumsverein entgegengebracht werde.

„Gegen wunderbare Musik hat ein Grußwort kaum eine Chance“, hielt sich die Präsidentin des Kreismusikverbandes Cloppenburg, Marlies Hukelmann, in ihrem Grußwort kurz. In Anerkennung für das musikalische Engagement in 100 Jahren überreichte Hukelmann die Urkunde des Verbandes.

Der Präsident des Niedersächsischen Musikverbandes, Martin Engbers, betonte: „Der Musikverein Markhausen weiß, was er bläst, schlägt und tutet.“ Als Geschenk gab es die Landesehrenplakette des Verbandes. „Musik lebt von den Menschen, die sie machen“, gratulierte Dechant Michael Borth.

Zum 100-jährigen Bestehen wurde auch eine Festschrift herausgegeben, die die Vereinsgeschichte von der ersten urkundlichen Erwähnung des Musikvereins bis zur Gegenwart mit Text und zahlreichen Fotos dokumentiert.

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