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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Tradition: Mehr Halt für Schützenadler

03.08.2015

Neuland Sehr wahrscheinlich viel Geduld müssen die Schützen beim Schützenverein Neuland mitbringen, wenn sie beim öffentlichen Adlerschießen dem hölzernen Greifvogel in seinem Horst die Federn stutzen wollen. Adlerbauer Heinrich Kruse hat sich in diesem Jahr viel Mühle gegeben, um den Adler etwas mehr Halt zu geben. „Darüber sind wir froh. Im vergangenen Jahr fiel der Adler doch ein wenig zu früh auf den Boden“, sagt Vorsitzender Hans Warnken. Er freut sich, dass Schützenbruder Kruse erneut den Adler erbaut hat.

Los geht das Dauerfeuer auf den Adler am kommenden Sonnabend, 8. August, ab 15 Uhr. Im vergangenen Jahr wurde Carina Brünemeyer Adlerkönigin. „Das Adlerschießen ist nicht nur für Vereinsmitglieder, sondern für die gesamte Bevölkerung“, so Warnken. „Den Horst haben wir in den vergangenen Wochen mit vereinten Kräften der Schützenbruder auf unserem Vereinsgelände aufgebaut.“

Den teilweise aus kunstvoll gedrechselten oder ausgesägten und bemalten Holzteilen bestehenden Vogel hat Erbauer Heinrich Kruse nun an den Vorstand des Schützenvereins Neuland übergeben. Es ist in der Tat ein Schmuckstück. „Eigentlich viel zu schade, um ihn zu zerstören“, meint der Vorsitzende.

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Etwa seit April und in unzähligen Arbeitsstunden hat Kruse, der auch noch das Amt des amtierenden Königs im Neulander Schützenverein bekleidet, an seinem Kunstwerk gebastelt. Als Kruse mit seiner Arbeit nach Vorlage begann, war der Greifvogel noch nackt und ohne Federkleid. Doch von Woche zu Woche wuchs der Adler.

Nun hat er sein Federkleid, Zepter, Reichsapfel und den farblichen Anstrich bekommen. Rund sechs Kilogramm bringt das 1,10 mal 1,20 Meter Federvieh auf die Waage. „Ich habe in diesem Jahr etwas härteres Holz genommen. Die Schützen müssen schon gut schießen. Früh wird er nicht fallen“, sagt Kruse und lächelt. Als gelernter Tischler sei es ihm nicht schwer gefallen, den Adler zu bauen.

Einen Reservevogel hat Kruse nicht gebaut. „Das ist auch nicht nötig, denn bei uns wird der Adler ordnungsgemäß aus seinem Horst geholt“, ist Präsident Siegfried Ukena überzeugt. Wer Rumpf, Reichsapfel oder Schwinge abschießt, erhalte einen Orden, erklärt der Präsident.

Im Mittelpunkt steht am Sonnabend aber nach wie vor das traditionelle Königsschießen. Der neue Regent wird nach alter Tradition mit dem Schuss auf die Scheiben ermittelt. Gespannt darf man sein, wer die Nachfolge von Heinrich Kruse antreten wird.

Die feierliche Proklamation des Königs erfolgt dann auf dem Schützenfest, das am Sonnabend und Sonntag, 15. und 16. August, in Neuland gefeiert wird.

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