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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

KIRCHENJUBILÄUM: Menschliche Reife und Treue werden vorausgesetzt

15.06.2006

GEHLENBERG GEHLENBERG - „Die Kandidaten und ihre Familien müssen in der Gemeinde auf Grund ihres Glaubens und ihrer christlichen Lebensführung in Achtung stehen. Menschliche Reife und Treue des Glaubens ist selbstverständliche Voraussetzung“, besagen die Richtlinien über Kommunionhelfer in katholischen Pfarrgemeinden. Hermann Schade ist einer von derzeit neun Kommunionhelfern in der Pfarrkirche St. Prosper, die diese Voraussetzungen erfüllen.

Seit Februar 1994 unterstützt er den Priester im Gottesdienst bei der Kommunionausteilung. Bevollmächtigt wurde er dazu vom ehemaligen Bischof von Osnabrück, Ludwig Averkamp. Zur Vorbereitung auf diese Aufgabe absolvierte Hermann Schade ein Wochenendseminar im Haus Ohrbeck in Georgsmarienhütte, gemeinsam mit Angela, Karin und Käthi Steenken, die ebenfalls als Kommunionhelferinnen tätig sind. Durch Domkapitular Heinrich Hanneken wurden sie vor allem in Bezug auf die religiöse Bedeutung eingeführt, jedoch auch hinsichtlich der späteren Praxis. Die Entscheidung über die Beauftragung liegt beim Pfarrer. In weiteren Seminaren wurden Anna Hammersen, Agnes Stricker, Christa Wilke und Wilhelm Hömmken ausgebildet.

Wichtig ist Hermann Schade vor allem, konzentriert in die Eucharistiefeier zu gehen. Besondere Freude bereitet ihm dieses Ehrenamt an hohen Feiertagen. Anlässlich einer Firmung war er einmal an der Seite von Bischof Dr. Franz-Josef Bode tätig. Gemeinsam mit dem Priester, dem Lektor und den Messdienern zieht er in die Kirche ein. Nach dem Friedensgruß empfängt er selbst vom Priester die Kommunion in beiderlei Gestalten, dann beginnt seine Arbeit.

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Er holt das Ziborium (den Kelch) aus dem Tabernakel und nimmt seinen Platz vor dem Altar ein. Auch noch nach Jahren hat ihn das Lampenfieber nicht ganz verlassen. Immer bleibt das Gefühl es könnte einmal etwas schief gehen beispielsweise eine Hostie herunterfallen. Sollte das wirklich einmal passieren, hat jeder Kommunionhelfer ein sauberes weißes Taschentuch zur Hand. Damit wird die Hostie aufgehoben, in ein Glas Wasser gelegt und säkularisiert, das bedeutet verweltlicht. Danach wird die Flüssigkeit in eine Öffnung hinter dem Hochaltar gegossen.

Hermann Schade empfindet es auch als kleine Panne, wenn er während der Kommunionausteilung merkt, dass zu wenig Hostien vorrätig sind. Doch im Normalfall klappt alles prima und jeder katholische Gottesdienstbesucher, der die Kommunion empfangen möchte, kann dies tun. Kinder vor der Erstkommunion werden mit einem Kreuzzeichen gesegnet, und andersgläubigen Erwachsenen gibt er die Hand zum Friedensgruß.

Etwa sechsmal jährlich wird Hermann Schade für zwei bis drei Sonntage zum Dienst in der Kirche eingeteilt. Der Plan wird von der Pfarrsekretärin Käthi Steenken zu Beginn des Jahres aufgestellt. Die Kommunionhelfer versehen ihren Dienst in langärmeliger Zivilkleidung, so haben es die Gehlenberger für sich beschlossen. Eigentlich sollen die Helfer nur in der eigenen Pfarrgemeinde tätig sein oder ausnahmsweise bei kirchlichen Großveranstaltungen, wie beispielsweise beim Maria-Himmelfahrtshochamt in Clemenswerth.

Hermann Schade, der sich als Mitglied des Kirchenvorstandes von 1984 bis 1996 ebenfalls bereits für die Pfarrgemeinde engagierte, nimmt den Wunsch des Bischofs ernst: „Ich hoffe und wünsche, dass dieser Dienst für sie persönlich zu einem vertieften Verständnis der Eucharistie führt und sie darin bestärkt, Zeuge Christi in der Welt von heute zu sein.“

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