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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Mitreißender Start ins neue Jahr

09.01.2017

Friesoythe Dass der gemeinsame Neujahrsempfang der Stadt Friesoythe und des Kulturkreises Bösel-Saterland-Friesoythe nichts von seiner Attraktivität eingebüßt hat, hat sich wieder einmal am frühen Sonntagabend gezeigt. Rund 400 Gäste waren ins Forum am Hansaplatz in Frie-soythe gekommen, darunter Vertreter aus Kirche, Verwaltung, Wirtschaft, Schulen, Kindergärten und Politik. Auch Gäste aus den Nachbarkommunen waren dabei.

„Man muss auch mal etwas Neues riskieren“, sagte Thomas Cloppenburg, Vorsitzender des Kulturkreises, bei der Begrüßung der Besucher. Und damit meinte er den musikalischen Gast. Denn während in den vergangenen Jahren Big-/Showbands oder Orchester zu hören waren, begeisterte dieses Mal die Band „Lady Sunshine & the Candy Kisses“ aus Celle/Hannover das Publikum mit einem Mix aus Unterhaltungsmusik, Schlager, Teenagermusik und Popsongs aus den Jahren 1950 bis 1964.

Sängerin „Little Miss Sunshine“ (Janna Uhrig), Gitarrist „Mister Moon“ (Uwe Tack), Schlagzeuger „Mister Groom“ (Christian Stallknecht), Saxofonist und Flötist „Mister Finsh“ (Jan Hupe) und Bassist „Mister Witty“ (Johnny Groffmann) sorgten für einen mitreißenden Start ins neue Jahr und holten die 50er Jahre mit Künstlern wie Peter Alexander, Caterina Valente oder Trude Herr zurück. „Ein guter Schlager kann mich regelrecht anrühren“, zitierte Cloppenburg den im Oktober verstorbenen Schauspieler und Jazzsänger Manfred Krug.

Bürgermeister Sven Stratmann blickte auf das Jahr 2016 zurück und nannte Schlagwörter wie IS, Terror, den Dieselskandal oder auch Populismus. Letzterer sei auch in der Bundespolitik angekommen. Stratmann: „Man gewinnt den Eindruck, dass es dort draußen Menschen/Politiker gibt, die glauben, sie haben Recht, nur weil sie am lautesten schreien.“

Er finde es erschreckend, dass Populismus, gepaart mit Macht und der ständigen Präsens neuer Medien, derzeit modern zu sein scheine. Noch erschreckender sei es, dass sich Politiker in Deutschland davon anstecken lassen würden, anstatt sich mit der eigenen Arbeit und Politik der vergangenen Jahre sowie den Bedürfnissen der Bürger auseinanderzusetzen. „Informieren, recherchieren und sich selbst und sein Handeln auch mal reflektieren“, gab Stratmann den Gästen mit auf den Weg. Weitere Themen waren unter anderem die Flüchtlingssituation in Friesoythe, die Kommunalwahl, die Dorferneuerung sowie die Stadtsanierung.

Und auch einen Ausblick gab der Bürgermeister. So steht unter anderem auf der Agenda, das Aquaferrum familienfreundlicher zu gestalten. Dinge, die im Bildungsbereich 2016 angeschoben worden seien, müssten jetzt in die richtigen Bahnen gelenkt werden (Stichworte: Ganztagsschulbetrieb, Bekenntnisschule).

Zum Jahresende habe die Stadt Friesoythe nach vielen Jahren erstmals wieder ein Plus auf dem Konto, freute sich Stratmann und sagte, dass er 2017 zusammen mit Verwaltung und Rat mit viel Optimismus an die Arbeit gehen werde.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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