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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Was machen Buzzer in Krippen?

03.01.2019

Molbergen /Peheim Was machen ein Frettchen, eine Eule, Fische und ein knallroter Buzzer, wie wir ihn eigentlich nur aus Quizsendungen kennen, in einer Krippe? Diese Frage stellt sich zunächst jeder Besucher, der die Weihnachtskrippe in der Kirche St. Anna in Peheim zum ersten Mal besucht. Auch in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Molbergen findet sich der rote Knopf.

„Wir haben unsere Kirchen in Molbergen und Peheim wunderschön mit Lichtern, Tannenbaum und Krippe geschmückt. Sie gehören in der Weihnachtszeit sicher zu den schönsten Kirchen in der Region“, glaubt Pfarrer Uwe Börner. „Doch jedes Jahr überlegen wir uns, wie wir unsere Krippe noch etwas anders gestalten können. Denn sie soll nicht nur schön sein, sie soll auch zum Nachdenken anregen über die Geburt Jesu“, so der Pfarrer. In Peheim hatte Börner bereits im vergangenen Jahr ein Aquarium in die Krippe integriert. Er habe den Menschen immer auf ihre ratlosen Fragen geantwortet: „Das sind Köderfische. Die bringen die Menschen dazu, über die Krippe, über das Wunder von Bethlehem nachzudenken.“

In diesem Jahr leuchtet schon von weitem ein roter Buzzer aus dem Moosrand der Krippen in Molbergen und Peheim. „Für die Krippenandacht bitte den roten Knopf drücken“, informiert eine Inschrift. Mit einem Lied, das aus dem Lautsprecher ertönt, beginnt eine kleine Andacht. Danach liest Pfarrer Börner das Weihnachtsevangelium und spricht ein kurzes Gebet mit guten Wünschen für 2019. Abschließend ertönt das Lied „Stille Nacht“. In Peheim werden die Besucher aufgefordert, die Eule Eulalia und das Frettchen Benni, die aus Kinderbüchern bekannt sind, in der Krippe zu suchen. Benni liest die Geschichte aus dem Lukasevangelium, während die Eule das Geschehen überblickt, und die Fische ihre Runden drehen.

„Wir haben jeden Tag viele Besucher in der Kirche, die tatsächlich den roten Buzzer drücken und eine Zeit lang verweilen. Gestern waren weit über 50 Leute da. Am zweiten Weihnachtstag war ganz überraschend und unangemeldet auch Weihbischof Wilfried Theising in der Kirche. Wirklich zufällig war unser Lokalfotograf Andreas Böhm auch da und konnte den Besuch des Bischofs dokumentieren“, so Börner. „Vielleicht bringt ja der kleine Buzzer die Menschen dazu, sich auch nach den Weihnachtstagen noch mit dem Geschehen von Bethlehem zu beschäftigen“, hofft der Pfarrer.

Pastor Uwe Börner bedankt sich auch für die vielen Gaben, die aus Anlass des Totensonntags für die Tafel gespendet wurden.

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