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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Bildung: Momo verändert das Saterland

24.05.2016

Ramsloh Die Theater-AG „Saterfriesisch“ des Laurentius-Siemer-Gymnasiums (LSG) in Ramsloh steckt mitten in der heißen Probephase für ihr Stück „Momo“. Dieses wollen die Schüler der Jahrgänge fünf bis sieben am Freitag, 3. Juni, auf die Bühne bringen. Wie berichtet, hat die dramaturgische Leitung der AG Marion Horst, Lehrerin für Deutsch, Kunst und Darstellendes Spiel am LSG, inne. Ihr zur Seite steht Lehrer Volker Kramer, der am LSG auch das Wahlfach „Saterfriesisch“ leitet.

Für das Stück hat Marion Horst den Roman „Momo“ von Michael Ende in eine Bühnenfassung gebracht. Teile davon hat die Ramsloher Saterfriesisch-Autorin Gretchen Grosser ins Saterfriesische übersetzt.

Waren es im vergangenen Jahr 30 Schüler, sind es jetzt noch 23, die immer montagnachmittags in der Aula des benachbarten Schulzentrums Saterland proben. Zu Beginn hatte es eine Art Theaterlehrgang gegeben. Dann wurden in kleinen Gruppen einzelne Szenen geprobt. „Wir haben zusätzliche Probetage eingeführt und sind gerade in der Endphase“, sagte Marion Horst am Montag. Derzeit würden die einzelnen Szenen zusammengebaut. Dies sei schon eine Herausforderung, sagte die Lehrerin.

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Eigentlich hätte das Stück – wie berichtet – bereits Ende vergangenen Jahres aufgeführt werden sollen. Wie Marion Horst sagte, hätten aber viele der Kinder vorher noch nie Saterfriesisch gesprochen und auch noch nie auf einer Bühne gestanden. Zudem würden viel mehr Schüler mitmachen, als noch beim „Die litje Prins“ vor zwei Jahren.

Das Stück ist bewusst zweisprachig, auf Hochdeutsch und Saterfriesisch, gehalten, damit auch die Leute es verstehen, die der Minderheitensprache nicht mächtig sind. Die Geschichte Momos sei dabei von Italien ins Saterland verlegt worden, so Marion Horst. So werde Momo auch in einer kleinen Moorkate gefunden und verändere die Bevölkerung.

Die grauen Herren würden dann die Kälte ins Saterland bringen und das Moor würde zufrieren. Alles werde hektischer und die Herren würden den Menschen die Zeit stehlen. Das führe dazu, dass nur noch Hochdeutsch gesprochen werde.

Bei den Proben und dann auch bei der Aufführung wird die AG von zwei Achtklässlern in der Lichttechnik unterstützt. Zudem hat das Bühnenbild die Bühnenbild-AG erstellt, die selbstständig von den Schülern geleitet wird. Sie übernimmt am Aufführungstag auch die Maske. Dafür lassen sich Schülerinnen, die zum Teil in dieser AG sind, weiterbilden. So war am Montag Hanna Fendesack vom Oldenburgischen Staatstheater vor Ort, um den Mädchen Schminktechniken zu zeigen.

Aufgeführt wird „Momo“ um 19 Uhr in der Aula des Schulzentrums. „Das ist eigentlich wahnsinnig viel Arbeit für einen Abend“, sagte Mario Horst, die privat bei der Niederdeutschen Bühne in Oldenburg spielt. Aber die Schüler würden sich schon richtig darauf freuen. „Sie machen das auch ganz toll“, lobte die Lehrerin.

Die Karten gibt es für fünf Euro (Erwachsene) und drei Euro (Kinder) an der Abendkasse. In der Schule selber wird es nur für die Schüler einen Vorverkauf geben.

Teile von „Momo“ wird die AG dann noch am 10. Juni beim saterfriesischen und niederdeutschen Schultheatertreffen an der Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg präsentieren.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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