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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Musik schlägt Brücke zwischen Völker

06.09.2013

Bösel Vorurteile abbauen, voneinander lernen, sich kennenlernen und kräftig Musik machen – mit diesem Anspruch sind am Donnerstagabend die Euro-Musiktage in ihre 51. Auflage gestartet. Bei einem Empfang im Saal Sommer begrüßte Euro-Präsident und Bürgermeister Hermann Block zahlreiche Gäste.

Block betonte, der europäische Gedanke habe in Bösel festes Fundament. Bei den diesjährigen Euro-Musiktagen – laut Block eines der größten Musikfestivals Europas – würden 1000 Musiker aus sechs Nationen „ein buntes Bild abgeben“. Das Deutsche Rote Kreuz werde bis Montag 5000 Mahlzeiten ausgeben.

Dem Motto des viertägigen Musikfestivals – „Europa zu Gast in Bösel“ – machte das Euro-Team bereits am Eröffnungsabend alle Ehre, stand der Empfang doch unter dem Titel: „Willkommen Kroatien“. Das Land war jüngst als 28. Mitglied in die Europäische Union aufgenommen worden. Der stellvertretende Kulturminister Kroatiens, Berislav Šipuš, betonte, Kroatien trage seit jeher zur kulturellen Vielfalt und Bereicherung Europas bei und fühle sich längst als Teil dessen.

Der Schirmherr der Veranstaltung sagte weiter: Eine internationale Musikveranstaltung, die so ausdauernd und durch die freundschaftlichen Begegnungen verschiedener Länder gepflegt werde, trage „ganz sicher zur gegenseitigen Annäherung und zum Verständnis der Kulturen und Traditionen bei“.

Natürlich durften auch die kroatischen Musiker bei der Eröffnung nicht fehlen: Das Orchester „Tambursko Drustvo Dora Pejaččcevic“ und der Chor „Ad Libitum“ aus Nasice gaben den musikalischen Rahmen vor.

Šipuš sagte, gerade solche Veranstaltungen würden „Brücken bilden, die Unterschiede verbinden und verständlich machen und damit neue Möglichkeiten für zukünftige Generationen“ schaffen. Kultur sei „eine Begegnung unterschiedlicher Themen und Motive“.

Stehende Ovationen gab es vom Publikum, als drei Sängerinnen des Chores „Ein bisschen Frieden“ von Nicole anstimmten.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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