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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

INTERVIEW: Narrenhochburg ist gerüstet

21.01.2010

Die Vorbereitungen auf den Karneval gehen auch beim S.E.C.C. in die entscheidende Phase. Viele Helfer werden benötigt.

Von Denise Naujoks

Frage: Herr Awick, ist die Vorfreude schon groß?

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Awick: Wir sind bereits mitten in der Saison und da sind natürlich schon einige Veranstaltungen gelaufen. Auf den Galaabend freue ich mich besonders.

Frage: Sie sind Vorsitzender des Vereins. Seit wann sind sie Mitglied?

Awick: Seit rund zwölf Jahren bin ich nun Vorsitzender, aber ich bin bereits seit 25 Jahren Vereinsmitglied.

Frage: Wie sind Sie zum Verein gekommen?

Awick: Mein Vater hatte eine Gaststätte, die er bis 1992 betrieben hat. Dort fanden immer Karnevalssitzungen statt, so dass ich mit dem Karneval groß geworden bin. Ich habe schließlich Spaß am närrischen Treiben bekommen.

Frage: Wie viele Mitglieder umfasst der Verein?

Awick: Neben 25 aktiven Elferratsmitgliedern und fünf Ehrenelferratsmitgliedern zählen wird etwa 170 Mitglieder.

Frage: Hat der S.E.C.C. auch einen eigenen Umzugswagen?

Awick: Wir haben einen Wagen, der unter dem Motto „Narrenhochburg“ steht. Ursprünglich gebaut wurde der Wagen von Alfons Tellmann, Hans Hanekamp, Martin Schütte, Ludger Kläven, Karl-Heinz Burdorf und Ludger Hilwers. Der Wagen ist aber immer wieder erweitert worden. Auch dieses Jahr wird der Wagen wieder ein wenig umgebaut. Da wir in diesem Jahr 40 Jahre S.E.C.C. feiern, wird sich das auch im Aussehen des Festwagens wiederfinden. Vorher müssen aber noch kleinere Reparaturarbeiten vorgenommen werden. Rund 20 Personen haben auf dem Wagen Platz.

Frage: Welche Vorbereitungen laufen momentan?

Awick: Am kommenden Sonnabend stellen wir große Hinweisschilder an den Ortseingängen auf. Auf den Schildern werden wir dann auf einige unserer Programmpunkte hinweisen.

Frage: Mit welchen Programmpunkten ist dieses Jahr zu rechnen?

Awick: Am Sonnabend, 13. Februar, findet der Galaabend statt. Dazu sind alle Gemeindevertreter, wie die Bürgermeister, der vergangenen 40 Jahre eingeladen worden. An dem Abend warten viele Überraschungen auf die Gäste. Neben „Sister Act“ wird ein Männertanzballett sowie die Showgruppe „Bar Hoppers“ und die Band „Skylive“ auftreten. Traditionell wird es verschiedene Büttenreden geben. Neben unseren Tanzgruppen wird auch ein Tanzpaar aus Wilhelmshaven sowie eines aus Esterwegen verschiedenen Tänze vorführen.

Frage: Welche Tanzgruppen hat der S.E.C.C.?

Awick: Wir haben drei verschiedene Tanzgruppen. Die Kleinsten sind bei den „Hüppelmützchen“, das sind etwa 30 Kinder. Dann haben wir die „Tanz Girls“ mit rund 20 Kindern und schließlich noch das S.E.C.C.-Ballett. Alle Tanzgruppen sind schon seit drei Monaten mit den Vorbereitungen für den Karneval beschäftigt.

Frage: Und was ist weiter an Veranstaltungen geplant?

Awick: Am Sonntag, 14. Februar, findet unser Kinderkarneval statt. Es endet schließlich alles am Rosenmontag. Da veranstalten wir eine Abschlussfeier mit DJ Uwe Müller. Je nach Belieben können Gäste auch verkleidet kommen. Alle Veranstaltungen finden in der Turnhalle in Scharrel statt, die wir vorher in eine Festhalle umbauen werden. Frage: Wer ist am Umbau beteiligt?

Awick: Wir sind auf ehrenamtliche Helfer angewiesen, ohne die wir die ganze Arbeit gar nicht bewältigen könnten. Jeder der Lust hat, kann uns am Donnerstag, 11. Februar, ab 14 Uhr, beim Umbau der Turnhalle helfen.

Frage: Am 7. Februar nimmt der S.E.C.C. auch mit einem Wagen am Umzug durch Ramsloh teil. Wie viele Kamelle werden denn geworfen?

Awick: Das ist abhängig von der Besucherzahl. Wir versuchen immer so viele Kamelle zu kaufen, dass auch nach dem Umzug keine mehr übrig bleiben. Die Kamelle werden größten Teils aus der Vereinskasse finanziert. Alle, die dann auf unserem Wagen mitfahren und Kamelle werfen, steuern außerdem einen kleinen Obolus dazu. Neben den typischen Kamelle werden aber auch Lutscher oder beispielsweise kleine Bälle geworfen.

Frage: Werden Sie beim Umzug auch verkleidet sein?

Awick: Ich werde die Vereinsuniform mit Mütze und Revers tragen, so wie alle anderen Vereinsmitglieder auch.

Frage: Warum findet der Umzug am 7. Februar und nicht wie üblich am Rosenmontag statt?

Awick: Weil die Konkurrenz am Rosenmontag groß ist. Damit möglichst viele Leute auch den Umzug durch Ramsloh sehen, findet er schon zwei Wochen früher statt.

Frage: Was ist das Besondere am Karneval im Saterland?

Awick: Wir versuchen ein bisschen Spaß in die trostlose Zeit zu bringen, damit die Menschen wieder Freude haben.

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