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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Plietsch: Auf den Spuren der Ritter

21.04.2018

Nikolausdorf /Beverbruch /Vechta Das Metall klirrt und klimpert. Katharina verzieht kurz das Gesicht. „Das ist kalt“, sagt die Neunjährige. „Und schwer“. „Würdest du damit zur Schule gehen?“ fragt sie Geschichtsstudent Lukas Hoyer, der die Führung leitet. Katharina schüttelt den Kopf. „Nee.“

Wie sich eine Ritterrüstung angefühlt haben muss, erfuhren die Mädchen und Jungen der Grundschule Beverbruch/Nikolausdorf am eigenen Leib. Sie recherchierten im Museum im Zeughaus Vechta für ihren Artikel im Projekt „Plietsch“ über „Ritter und Burgen“. Klassenlehrerin Christine Janzen möchte das Thema „Mittelalter“ künftig im Sachunterricht behandeln. „Die Führungen waren praxisnah und sehr informativ. Das hat mir gut gefallen“, sagt sie.

Plietsch ist ein Projekt der Nordwest-Zeitung, das von der NWZ-Stiftung finanziell unterstützt wird. Dabei werden Grundschüler zu Reportern, informieren sich vor Ort über ein bestimmtes Thema und schreiben am Ende einen Bericht für ein Flux-und-Fluse-Sonderheft vom NWZ Kinderclub. Dabei werden sie von einem Mitarbeiter der NWZ unterstützt.

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Gemeinsam mit ihrer Klassenkameradin Mara, die am Ausflugstag sogar noch Geburtstag hat, erkundet Katharina den mittelalterlichen Markt. Sie legt einen Kürbis auf die Waage und legt die Gewichte in die andere Waagschale. Interessiert lauschen sie den Ausführungen von Hoyer, der erklärt, dass nicht jedes Lebensmittel einen festen Preis hatte, so wie heute. Es wurde gehandelt – und Banane, Ananas und Co. gab es damals auch nicht auf dem Markt.

Doch nicht nur Händler gab es im Mittelalter, auch Schmiede. Darum lernen die Mädchen und Jungen bei Dr. Marina Schmieder mehr über das Handwerk.

Katharina und Mara lauschen gebannt den Ausführungen der Historikerin zum Kupfertreiben. Dann wird es laut: Auf einen Holzblock mit einer Mulde legen die Mädchen ein rundes Stück Kupfer und hämmern von der Mitte aus darauf ein. Schlag für Schlag verändert sich die Form zu einer Schale.

„Das ist toll“, sagt Katharina. Mara mag vor allem das Ausbessern der Kanten. Aber das Verzieren der Schale hat den beiden am meisten Spaß gemacht. Konzentriert fügen sie dem Metall kleine Löcher zu, indem sie mit dem Hammer auf einen Nagel schlagen. Aus den kleinen Pünktchen entstehen ihre Initialen in der Schale. Diese können sie mit nach Hause nehmen und verschenken oder als Erinnerung an den aufregenden Tag behalten.

Anna Lisa Oehlmann Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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