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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Tradition: Heimspiel: Warmer Empfang für Nikolaus

07.12.2017

Nikolausdorf Den Schlitten musste der Nikolaus am Mittwochabend zwar in der Garage lassen. Auf Schnee musste die Nikolausgemeinschaft, die den Nikolausempfang auch in diesem Jahr wieder mit viel Liebe zum Detail vorbereitet hatte, verzichten.

17 Uhr: Der Kinderchor singt, der Duft von Gebäck liegt in der Luft, viele Kinder und Erwachsene warten gespannt neben dem Pfarrheim in Nikolausdorf auf die Ankunft des Heiligen Mannes, seiner Engelchen und des Knecht Ruprecht. Statt im Schlitten fährt die Entourage in einer geschmückten Kutsche vor. Als sie schließlich die Bühne betreten, strahlen die Augen der Mädchen und Jungen. Die Kinder drängeln sich um die Bühne, um ein Gedicht aufzusagen, das sie vorher einstudiert hatten. Natürlich sind sie alle artig gewesen im vergangenen Jahr und so gibt es schließlich auch die ersehnten bunten Tüten.

Wer googelt nach Nikolaus-Adresse?

Wo der Nikolaus wohnt? Natürlich in Nikolausdorf. Das wissen Garreler. Viele andere aber nicht. Sie suchen deshalb über die Suchmaschine Google nach der Adresse. In welchem Bundesland am häufigsten nach der Adresse des Nikolauses gesucht wird, hat das Digitalpost-Unternehmen Caya analysiert. Insgesamt 4900 Suchanfragen hatte das Unternehmen unter die Lupe genommen. Resultat: Kinder aus Nordrhein-Westfalen und Bayern haben unter allen 16 Bundesländern das größte Interesse am Nikolaus. Dagegen kam keine dieser untersuchten Anfragen nach der Adresse des Nikolauses aus Sachsen-Anhalt.

Die Analyse der Suchanfragen ergab, dass über die Hälfte alle Anfragen in Nordrhein-Westfalen (20 Prozent aller Anfragen), Bayern (19 Prozent) und Baden-Württemberg (14 Prozent) getätigt werden – insgesamt 2650 Mal wurde in diesen Bundesländern die Frage nach dem Wohnort des Gabenbringers gestellt. In Niedersachsen googelten 390 Personen nach der Adresse, ebenso viel in Rheinland-Pfalz. In Bremen wurde 40 Mal danach gesucht.

Pastor Paul Horst begrüßte den Nikolaus und auch Bürgermeister Andreas Bartels. Letzterer sagte, es gebe keinen schöneren Nikolausmarkt als den in Nikolausdorf. Er dankte der Nikolausgemeinschaft für die Organisation. Wolfgang Engelmann, der auf der Bühne die Organisation übernommen hatte, sagte, dass der Nikolaus seit 30 Jahren in Nikolausdorf empfangen werde. Drei neue Engelchen hatte der dabei, Knecht Ruprecht aber hatte ihn schon häufig begleitet. Lob hielt der Nikolaus für das neue Pfarrheim bereit und auch für den schön gepflegten Friedhof.

Die Kinder konnten Runden auf dem Karussell drehen, ein Spielzelt war aufgebaut. Bratwurst, Punsch, Glühwein und andere Leckereien wurden angeboten und verkürzten die Wartezeit auf den Nikolausbesuch.

Über ein exklusives Treffen mit dem Nikolaus freuten sich Anna-Maria, Emma, Leni, Noel, Shelly und Leonie-Emilia vom NWZ-Kinderclub. Sie hatten sich für das Treffen in Nikolausdorf beworben und gewonnen. Sie stellten dem Nikolaus so manche Frage über seine „Arbeit“ und posierten auch für ein Erinnerungsfoto.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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