• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

THEATER: Opa Meiners hört Intrigen mit

13.03.2006

CLOPPENBURG Der Klassiker „Dat Hörrohr“ von Karl Bunjes steht seit 1956 auf dem Spielplan. Die Stadthalle war fast ausverkauft.

von bodo meier CLOPPENBURG - Viele Besucher haben in der fast ausverkauften Cloppenburger Stadthalle einen famosen Theaterabend mit dem Klassiker „Dat Hörrohr“ erlebt. Die erste Garde des Hamburger Ohnsorg-Theaters strapazierte das Zwerchfell.

Der Schwank von Karl Bunjes steht seit 1956 als Dauerbrenner auf dem Spielplan. Mit der Inszenierung von Michael Koch hat er nicht an Aktualität verloren. Kämpfe ums Erbe der Alten und Erbschleicherei sind auch heute vielerorten Realität.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Heidi Mahler als böse Schwiegertochter Bertha und Detlef Heydorn als windigen Geschäftsmann Arnold Hogeback aus Hamburg durchschaut nicht nur das Publikum. Auch Jens Scheiblich, dem die Rolle als listiger Opa Meiners sichtlich Spaß macht, fällt nicht auf die Intrigen herein. Dank seiner Enkelin, die in den Knecht verliebt ist, und eines mit neuer Technik ausgerüsteten Hörrohrs, bekommt Opa Meiners mehr mit, als vielen lieb ist. So wird aus einem Trottel ein richtiger Filou, der so manchen am Ende als „Döspaddel“ stehen lässt.

Mit der Besetzung von Sonja Stein als Enkelin Elke und Axel Stosberg als Knecht Bernd in der dritten Generation gewinnt auch das Ensemble an jungen Talenten dazu. Die ausgezeichneten Leistungen von Oskar Ketelhut als trotteliger Landbriefträger Tobias Quadfasel mit seiner einfältigen Frau Lieschen, die von Meike Meiners gespielt wird, tragen zum Erfolg des Klassikers bei. Peter Wohlert hat in der Rolle des Sohns Jochen Meiners nicht viel zu melden. „As du meenst, Bertha“, lautet sein Standardsatz. Jürgen Lederer spielt den Notar Fesenfeld, der mit Opa Meiners im Hinterzimmer die Weichen für das Happy End stellt. Am Ende gewinnen die Jungverliebten Haus und Hof. Die Bösen verlieren nicht nur ihr Geld, sondern müssen ins Heuerhaus ziehen.

So mochte es das Publikum. Mit einer ordentlichen Portion Applaus entließen die Cloppenburger die Profis aus Hamburg von der Bühne. Denn vom plattdeutschen Theater versteht die Region etwas. Gibt es doch hier viele „Bretter“, auf denen plattdeutsche Komödien durch Laienschauspieler geboten werden.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.