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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

108. Kolpingtag: Orange-schwarzes Fahnenmeer

19.05.2014

Barßel Orange und Schwarz dominierten am Sonntag in Barßel beim 108. Kolpingtag des Kolpingwerks Land Oldenburg. Nicht nur die Wimpel und Blumen entlang der Straßen im Seemannsdorf und die Banner der 58 angereisten Kolpingfamilien aus dem Oldenburger Land flatterten in diesen Farben, sondern auch die Tücher und Schals der jungen und älteren Teilnehmer. „Christsein heute – verantwortlich leben, solidarisch handeln“ lautete das Motto des Oldenburger Kolpingtages, den fast 2000 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein in Barßel feierten.

Es war bereits das vierte Mal nach 1950, 1973 und 2000, dass die Kolpingfamilie Barßel Gastgeber dieses Großereignisses war. In diesem Jahr feiert sie ihr 80-jähriges Bestehen. Der Vorsitzende des Landesverbandes, Michael Niemeyer, und der 1. Vorsitzende der Barßeler Kolpingfamilie, Johannes Geesen, begrüßten die schon um zehn Uhr zahlreich erschienenen Gäste. Unter ihnen viele geistliche Würdenträger. Sowohl Geesen als auch Niemeyer wünschten allen einen wunderbaren Aufenthalt.

Den genossen die Gesellen von Adolph Kolping, denn die Barßeler Kolpingfamilie hatte einen exzellenten Kolpingtag organisiert. Entsprechendes Lob gab es von allen Seiten. Weihbischof Heinrich Timmerevers war Hauptzelebrant des Festgottesdienstes. Parallel dazu fand ein Familiengottesdienst in der Kirche statt.

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Als Festprediger warf Generalvikar Theo Paul aus Osnabrück die Frage auf, wie die Arbeit der Kolpingfamilien weiterhin aussehen könne. Wo Kolping drauf stehe, müsse auch Kolping drin sein, so Paul. Nur mit klarer Abgrenzung und Profilierung würde der Kolpingverband noch in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Denn eine Kirche, die sich nur um sich selbst kümmere, werde krank und unwichtig, bezog er sich auf Papst Franziskus. Dem sei eine verbeulte und dreckige Kirche auf der Straße lieber als eine saubere aber leere, die nur sich selbst pflege, mahnte Paul. „Wir sind nur dann ein Segen, wenn wir uns einmischen“, so der Generalvikar.

Auf reges Interesse stießen die 45-minütigen Gesprächsforen am Nachmittag, in denen unter der Führung von kompetenten Referenten aktuelle Themen wie „Katholisch – geschieden – wiederverheiratet“ oder „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ diskutiert wurden.

Mit einem „Treu Kolping“ überließ der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Barßel, Josef Wagner, am Nachmittag den Platz am Mikrofon dem Festredner Thomas Dörflinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Kolpingwerkes und Mitglied des Bundestages für die CDU.

Parallel zum Kolpingtag wurde der 18. Kolping-Jugendtag mit vielen jugendlichen Gästen begangen. Ein umfangreiches Rahmenprogramm wurde von den Besuchern fleißig genutzt. Auf der Erlebnismeile gab es jede Menge offene Angebote für alle Generationen, Musikprogramme von Blasmusik bis Shantychor oder Kreativstände sowie allgemeine Informationen und Aktionsstände.

Imposant gestaltete sich am Nachmittag der große Festumzug durch die Gemeinde, die sich in ein Fahnenmeer verwandelt hatte.

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