• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Schmiedegildetag: Ort der Begegnung im Herzen der Stadt

02.12.2015

Friesoythe Im Rahmen des Schmiedegildetages wurde am Montagabend der eiserne Pavillon „Begegnung“ vor dem Friesoyther St. Marienhospital feierlich eingeweiht. Diakon Heinz Wübben übernahm diese besondere Aufgabe. Zahlreiche Wandergesellen hatten sich in den vergangenen Wochen und Monaten am Bau dieses Projekts beteiligt (NWZ  berichtete).

Zuvor hatten Wübben und Pastor Joachim Prunzel im Krankenhaus eine ökumenische Andacht gefeiert. „Den Schmiedegildetag hätte man nicht besser verbinden können, als mit der Einweihung der neuen Begegnungsstätte. Es ist ein tolles Kunstwerk, das die Wandergesellen geschaffen haben, und es wird das Friesoyther Krankenhaus bereichern“, befand Bürgermeister Sven Stratmann in seinem Grußwort.

Gerade im Hinblick auf die Flüchtlingssituation komme der Begegnung eine immer größere Bedeutung zu. „Wenn wir diese Herausforderungen meistern wollen, müssen wir uns begegnen“, meinte Stratmann. Der Pavillon soll alte und junge, gesunde und kranke Menschen mit oder ohne Behinderung genau dazu einladen. „Er ist für Jedermann und Jederfrau zugänglich im Herzen des Stadtgebietes Friesoythe. Der Entschluss für diesen Ort der Begegnung war richtig und findet hoffentlich in der Bevölkerung Anerkennung“, sagte Bernd Wessels, Geschäftsführer des Marienhospitals.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Er fand aber auch kritische Worte. „Leider sind die Wandergesellen, die Förderer, die Idee und das gesamte Projekt in die Mühlen der Stadtverwaltung und Lokalpolitik geraten.“ Nach der Errichtung hatte es Verstimmungen bei Stadtrat und Verwaltung gegeben, da ursprünglich mit nahezu kostenfreier Kunst gerechnet wurde. Dann war allerdings doch ein städtischer Zuschuss in Höhe von 25 000 Euro nötig.

Die größtenteils ehrenamtliche Arbeit aller Beteiligten habe es aber verdient, mit geradem Rücken aktiv begleitet und gefördert zu werden, so Wessels weiter. Als ausgesprochen bedauerlich bezeichneter er, dass sich die jungen Mitarbeiter des Caritas Vereins Altenoythe, die die Pflasterarbeiten am Pavillon ausgeführt hatten, bei den Arbeiten von vorbeigehenden Besuchern entmutigende Kommentare hätten anhören müssen. „Wertschätzung sieht anders aus“, so Wessels.

Das Geschenk der Wandergesellen solle in Aussehen und in der Nutzung durch ideelle und finanzielle Unterstützung mit weiterem Leben gefüllt werden, führte er weiter aus. Die drei Wandergesellen Lukas Nelkenbrecht, Constanze Pfundt und Manuel Mährlein zeigten sich beeindruckt von dem gelungenen Werk. „Das hätten wir selbst nicht gedacht“, so Mährlein. Sie überreichten Geschäftsführer Wessels einen Würfel mit dem Datum des diesjährigen Gildetages, der dann gemeinsam am Pavillon angeschlagen wurde.

Umfrage
Machen Sie mit beim großen Landkreis Cloppenburg-Check. Was gefällt Ihnen besonders in Ihrer Gemeinde/Stadt und wo sehen Sie noch Verbesserungspotential?

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.