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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Ort der Begegnung mit mystischer Mitte

13.04.2016

Friesoythe Der Pavillon mit dem Titel „Begegnung“ vor dem Friesoyther St.-Marienhospital ist nicht nur ein aus verschiedenen Materialien bestehendes imposantes Kunstwerk, er hat auch etwas Mystisches. Davon jedenfalls ist Antonius Bösterling überzeugt. Der Gartenplaner habe genau in der Mitte des Rondells eine Energie gespürt. Recherchen hätten ergeben, dass es sich bei dem Standort um einen vor mehreren hundert Jahren sehr bedeutenden Ritualplatz gehandelt habe.

Von dieser Mitte aus hatte Bösterling damals auch die Anordnung der Pflasterung entworfen, die von Beschäftigten des Caritas-Vereins Altenoythe umgesetzt wurde. Um den Pavillon weiter zu entwickeln, steht jetzt die Entwicklung und Fertigung von Sitzmöbeln an. Am Dienstag wurden von Bösterling erste Überlegungen vorgestellt. Mit dabei waren Hospitalgeschäftsführer Bernd Wessels, Ralf Sinningen vom Caritas-Verein, Theo Vahle und Thomas Claaßen von der Innung für Metalltechnik, Jens Rigterink von der Kreishandwerkerschaft sowie HGV-Vorsitzender Thomas Slaghekke.

Insgesamt sollen zwölf Sitzhocker aus Metall in verschiedenen Größen hergestellt werden – und zwar von Jugendlichen mit und ohne Behinderungen. Kunst- und designbegeisterte junge Menschen aus der Region und Mitarbeiter der Metallwerkstatt des Caritas-Vereins sollen sich dazu nach den Sommerferien regelmäßig treffen, um gemeinsam mit Bösterling das Projekt zu realisieren. „Das ist Inklusion, wie sie sein soll“, sagte Sinningen die unentgeltliche Unterstützung des Caritas-Vereins zu.

Umsonst wird es die Möbel aber nicht geben. Rund 20 000 Euro sind dafür veranschlagt, die vor allem durch Spenden und Förderungen durch Kulturstiftungen gedeckt werden sollen. Einen ersten finanziellen Beitrag leistete am Dienstag die Innung für Metalltechnik der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg. Die Vertreter hatten einen Scheck in Höhe von 1000 Euro dabei.

Bernd Wessels freute sich über die Unterstützung und auch darüber, dass sich die Begegnungsstätte immer weiterentwickeln würde. „Es wird Zeit, dass wir hier Leben und Bewegung hineinbringen“, sagte der Krankenhausgeschäftsführer. So könne er sich sehr gut vorstellen, dass der Pavillon ein passendes Ambiente für einen kleinen Weihnachtsmarkt bieten könnte. Gemeinsam mit dem Handels- und Gewerbeverein und dem Caritas-Verein wolle man entsprechende Überlegungen anstellen.  Das Kunstprojekt „Begegnung“ wurde im vergangenen Jahr im Rahmen des Friesoyther Eisenfestes und des Metallertreffens in der Eisenstadt von rund 40 Wandergesellen aus ganz Deutschland geschaffen. Entstanden ist ein sechseckiger Pavillon, sechs mal sechs Meter groß und rund fünf Meter hoch. Dieser hat zwischen dem Elisabethhaus und dem Marienhospital an der St.-Marien-Straße in Friesoythe einen Platz gefunden und wurde am 30. November 2015 feierlich eingeweiht.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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