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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Kreishaus: Ostendorf sieht Frauen im Kulturbetrieb benachteiligt

11.03.2014

Cloppenburg „Wenn es um Familie, Beruf und Karriere geht, sind Frauen hoffnungslos im Hintertreffen. Die Chancen, neben Kindererziehung beruflich erfolgreich mitzuhalten, sind für die meisten von uns immer noch stark eingeschränkt“, kritisierte Doris Ostendorf, Leiterin der Volkshochschule, vor gut 160 Besucherinnen beim Frauentag im Kreishaus.

Ostendorf kritisiert

Der Frauentag, der gemeinsam von der Frauenrunde der VHS sowie der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Dr. Christina Neumann organisiert wurde, hat in diesem Jahr die „Frauen in Kunst und Kultur“ in den Fokus gerückt. Frauen seien trotz einiger Erfolge auch im Kunst- und Kulturbetrieb noch immer stark benachteiligt. Vor allem Frauen, die sich für Familie und Kinder entscheiden würden, hätten mit starken beruflichen Nachteilen zu kämpfen, machte Ostendorf deutlich.

Über dieses Thema und ihre ganz persönlichen Erfahrungen sprachen sie und Neumann mit den beiden Künstlerinnen Annie Heger aus Ostfriesland und Vanessa Maurischat, die heute in Berlin lebt. Humorvoll berichteten die beiden Künstlerinnen vom Bühnenleben, dem anstrengenden Tour-Leben und den obligatorischen Partys, bei denen bei einem Gläschen Sekt die notwendigen Kontakte geknüpft würden. Aber sie machten auch deutlich, dass der Wunsch nach einer Familie und der Wunsch als Künstlerin Karriere zu machen, kaum miteinander zu vereinbaren seien.

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Kunst im Gefängnis

Anschließend berichtete Petra Huckemeyer, stellvertretende Leiterin der JVA für Frauen in Vechta, über die Aktion „Art i.G. – Kunst im Gefängnis“. Bereits seit 20 Jahren finden regelmäßig Kunstausstellungen im Verwaltungstrakt des Gefängnisses statt, bei denen sowohl externe Künstlerinnen und Künstler als auch Inhaftierte ihre Bilder und Skulpturen präsentieren. Viele Inhaftierte hätten kein großes Selbstbewusstsein, häufig ein Suchtproblem und befänden sich physisch und psychisch oft in einem desolaten Zustand. Die Auseinandersetzung mit Kunst und der eigenen Kreativität könne diesen Frauen helfen, sich selbst zu entdecken, machte Huckemeyer deutlich.

Helan Hussein und Matthias Hermes baten um Unterstützung für die Hilfsaktion „Vergesst die Kinder in Syrien nicht“. Barbara Bruns bat um Spenden für die Menschen auf ihrer in weiten Teilen zerstörten philippinischen Heimatinsel Bantayan.

Fischer unterstützen

Mit dem Erlös sollen die örtlichen Fischer unterstützt werden, um ihre Familien wieder ernähren zu können. Amnesty International bat ebenfalls um Unterschriften für ihre Aktion gegen die Diskriminierung von Frauen in Nepal.

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