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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Osterfeuer vertreiben die Kälte

02.04.2013

Friesoythe /Bösel /Barßel /Saterland „Das Osterfeuer gehört für mich zu Ostern wie der Weihnachtsmarkt zu Weihnachten. Deswegen bin ich gerne hier. Man trifft sich und feiert ein wenig“, sagte Alexander Robbers (23) aus Friesoythe. Er besuchte am Wochenende das traditionelle Osterfeuer der Interessengemeinschaft (IG) Meeschen in Friesoythe und feierte wie viele andere Menschen in den Gemeinden des Nordkreises das Osterfest mit diesem jahrhundertealten Brauch.

Das heutige christliche Osterfeuer entstammt dem heidnischen Frühlingsfeuer. Die ersten Feuer wurden 750 nach Christus in Frankreich entzündet. Glaubt man der heidnischen Überlieferung, soll das Osterfeuer helfen, den kalten Winter zu vertreiben. Eine Aufgabe, die in diesem Jahr zu Ostern bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt noch wichtiger erscheint.

So kamen viele Bürger der Stadt Friesoythe in die Meeschen-Siedlung, um das meterhohe Feuers im Süden der Stadt zu sehen. Für die geistlige Begleitung waren Pfarrer Ulrich Bahlmann und Pastor Lennart Kraul am Osterfeuer. „Eigentlich müsste es hier kein Bier, sondern Glühwein geben“, so Bahlmann mit Blick auf die eisigen Temperaturen.

Als Vorsitzender der IG Meeschen entzündete Günter Lipka das Osterfeuer mit Unterstützung einiger Kinder. Gerade die Jugendlichen schätzen die Tradition: „Es ist ein schöne Ereignis zum Osterfest. Die Atmosphäre hier ist immer toll. Ich komme gerne mit Freunden hier her und schaue in die Flammen“, erzählte Thomas Meißner (22) aus Friesoythe.

Im Anschluss an das Osterfeuer in der Friesoyther Meeschen wurde am Sonntag auch in Thüle das Feuer entzündet. Neben der alten Vorderthüler Schule trafen sich viele Menschen, um zu den Klängen des Musikvereins Thüle das Feuer abbrennen zu sehen. Auch in Neuscharrel wurde der Brauch mit dem Jugendblasorchester untermalt. In den Friesoyther Ortsteilen Schwaneburg und Heetberg loderten die Flammen ebenfalls. Am Montag feierten die Altenoyther auf dem Schützenplatz den Brauch.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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