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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

FRAUENTAG: Partner auf Augenhöhe im Blick

10.03.2009

CLOPPENBURG Verstehen konnten die Besucher nichts: Beispielsweise auf Chinesisch und Syrisch trugen fünf Migrantinnen Gedichte vor. Diese Sprachen habe die Frauenrunde der Volkshochschule bewusst gewählt – und nicht etwa Französisch oder Spanisch – damit keiner versuche, ein Wort zu erhaschen, erklärte die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Dr. Christina Neumann. Man sollte sich ganz auf den Klang und die Atmosphäre des Gedichtes konzentrieren.

Rund 150 Frauen waren der Einladung zum internationalen Frauentag am Sonntag in das Cloppenburger Kreishaus gefolgt – organisiert wurde das Treffen von der Frauenrunde der VHS und der Gleichstellungbeauftragten des Landkreises. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Lust auf Kulturkontakt“. Das Programm, das von zwei jungen Geigerinnen musikalisch begleitet wurde, war mit Theater, Gedichten, Anregungen und historischen Hintergründen gefüllt.

In ihrer Begrüßung ging Neumann auf die Begründung des internationalen Frauentages – eine Demonstration der Tabak- und Textilarbeiterinnen für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Lohnverteilung in Manhattan 1908 – ein. In Deutschland wurde der Frauentag das erste Mal 1911 gefeiert und war somit der Beginn des Kampfes für das Frauenwahlrecht, das sich im Januar zum 90. Mal jährte.

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Erläutert wurde auch das „Partnerinnen-Projekt“: Aufgrund der großen Resonanz auf die Broschüre „Gekommen und geblieben. Migrantinnen im Landkreis Cloppenburg“ habe sich die Frauenrunde dazu entschlossen, das Projekt, das im April startet, ins Leben zu rufen. Dabei sollen je zwei Frauen – eine Einheimische und eine Zugewanderte – Partnerinnen werden, die gemeinsam etwas unternehmen. Geplant sind Kochabende und Ausflüge mit allen Teilnehmerinnen. Wichtig sei dabei, dass eine Beziehung auf Augenhöhe entstehe, so Doris Ostendorf, Leiterin der Volkshochschule.

Den Abschluss des Abends bildete das Stück „2 x Heimat“, das sich auf komische Weise mit Integrationsproblemen wie Sprachbarrieren, Ablehnung und Vorurteilen auseinander setzte. Auch wurden schwierige Themen wie die Suche nach und die Bedeutung von Heimat aufgegriffen. Informationen zum „Partnerinnen-Projekt“ unter 0 44 71/ 1 51 71

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