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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Ehrenamt: Mit Minibagger und Schubkarre

30.06.2018

Peheim Die Idee entstand während der Generalversammlung des Heimatvereins, und der Theorie folgte schon bald die Praxis. Als auf dem Treffen der Heimatfreunde über notwendige Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Ortes und zum Erhalt der dörflichen Substanz diskutiert wurde, klingelten bei den anwesenden Senioren die Glocken.

Als dann der Vorsitzende des Heimatvereins, Clemens Westendorf, die Bereitschaft zu tatkräftiger Hilfe hinterfragte, trugen sich gleich zwölf ältere Einwohner in die Helferliste ein. Damit war der Grundstock für eine mittlerweile 20-köpfige Unterabteilung des Heimatvereins geschaffen. Wenig später folgte dann die offizielle Gründungsversammlung. Die Gruppe gab sich dann den aussagekräftigen Namen „Wi packt wat an“ und machte dieser Bezeichnung bereits bald darauf alle Ehre.

Nachdem vor einiger Zeit entlang des Friedhofs eine Reihe von Bäumen gefällt werden mussten, bot der Randstreifen, der ansonsten sehr gepflegten Anlage kein schönes Bild. Das sah auch die Seniorengruppe so und startete das erste ihrer Projekte. Sie rückte mit einem Minibagger und mit einer Reihe von kräftigen Helfern an. Diese räumten zunächst auf und verlegten danach rund 170 Meter Randkantensteine, vom Friedhofseingang entlang einer Buchenhecke. Voraussetzung also, für die Schaffung eines Grünstreifens mit einer Breite von acht Metern. Dieser soll dann später durch die Anpflanzung von Säuleneichen aufgelockert werden.

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Bei der Ausführung der bisherigen Arbeiten unterstrich die Gruppe recht deutlich die Tatsache, dass sie nicht nur kräftig anpacken kann, sondern auch über erstaunliche Fachkenntnisse und Geschick verfügt. Aber damit nicht genug. Um den Angehörigen der Verstorbenen bei der Grabpflege weite Wege zu ersparen, wurden vier Zapfsäulen für den Wassertransport eingerichtet. Wenn die Vorarbeiten abgeschlossen sind, sollen dann noch drei gesponserte Ruhebänke aufgestellt werden. Dass die Gruppe bei ihren Arbeiten zwischendurch gut versorgt ist, dafür sorgen eine Reihe von Frauen, die Kaffee und Kuchen zur Stärkung bereit halten.

Nach Abschluss der gegenwärtigen Arbeiten, die zügig voranschreiten, wollen sich die Senioren nicht lange ausruhen. „Wir werden immer dort den Hebel ansetzen, wo sich Schwerpunkte bei öffentlichen Anlagen ergeben“, sagt der Sprecher der Gruppe Hans Mählmann. Als nächstes Projekt habe man Arbeiten an der Gedächtnisstätte in der Ortsmitte im Visier.

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