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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Prinzenbesuch in der Pfarrkirche

23.08.2016

Garrel „Das ist schon eine ganz besondere Herausforderung“, sagt Henri Schmidt am Montag in der Garreler Pfarrkirche St. Peter und Paul. Drei Kirchenschiffe, mehr als 1000 Plätze, die Akustik: Jede Menge Herausforderungen. Dass das Konzert der Prinzen am 17. Mai 2017 dennoch gelingen wird, davon ist der Sänger überzeugt – ebenso wie Bassist Mathias Dietrich und Produktionsleiter André Koppelt.

Die Prinzen

geben am 17. Mai 2017 das Kirchenkonzert in Garrel. Das Konzert beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. Oktober. Die Vorverkaufsstellen werden rechtzeitig bekanntgegeben.

„Alles nur geklaut“, „Millionär“, „Schwein sein“, „Küssen verboten“– kaum jemand, der die „Evergreens“ der Band „Die Prinzen“ nicht kennt. Die Hits „wird es natürlich geben“, verspricht Henri Schmidt. Die Popband kann aber auch ganz andere Töne anschlagen, etwa bei ihrer Kirchentour.

Mehr als 150 Konzerte haben die Leipziger Musiker bereits in Gotteshäusern gespielt, die im nächsten Jahr ihre Fortsetzung finden. In einer Kirche aufzutreten – für Schmidt ein ganz besonderes Erlebnis: „So nah kommt man den Besuchern in anderen Konzerten sonst nicht“, berichtet er.

Popmusik ohne elektronische Verstärkung mit akustischen Gitarren und einem Konzertflügel, Songs aus 25 Jahren „Die Prinzen“ neu arrangiert, teils a cappella vorgetragen – eine Mischung, die Tausende beeindruckte. So wie vor drei Jahren die Besucher des Konzerts in Bösel. Im kommenden Jahr soll auch das Jubiläum 500 Jahre Reformation im Programm thematisiert werden.

Eine Kirche wie die in Garrel – nach Auskunft von Pastor Paul Horst die größte im Offizialatsbezirk – haben die Prinzen bislang noch nicht bespielt. Für die Musiker sei es die Kunst, alle drei Kirchenschiffe zu bespielen, berichtet Schmidt, seit 1991 festes Bandmitglied und auch für das Management mit zuständig. Damit die Besucher den Klang der Prinzen überall in der Pfarrkirche gut hören können, wird mit einem dezentralen Soundsystem gearbeitet, bedeutet: Kleine Boxen werden überall in der Kirche stehen.

Den Kontakt hergestellt hat Julius Höffmann, der die Prinzen bereits nach Bösel geholt hatte. Er veranstaltet das Konzert in Kooperation mit der Katholischen Kirchengemeinde in Garrel. Pastor Paul Horst stellt die Kirche gerne als Veranstaltungsraum zur Verfügung, „wenn es der Freude der Besucher dient“.

Wie er glaubt auch Diakon Hubert Looschen nicht, dass es kritische Stimmen zum Auftritt geben werde, zumal die Prinzen schon oftmals in Kirchen aufgetreten seien. Looschen verweist auf die Vergangenheit eines Großteils der Sänger im Leipziger Thomanerchor.

Eine große Freude hatten die Prinzen bei ihrem ersten Konzert Pfarrer Stephan Eichner aus Osterwieck gemacht. Der Geistliche baute gerne Prinzen-Zitate in seine Predigten, berichtet Henri Schmidt. Der große Wunsch war, die Prinzen zu einem Konzert anlässlich der Konfirmationsfeier in der Kirche zu überzeugen – das erste Kirchenkonzert in einer nunmehr langen Reihe.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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