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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Publikum hält es nicht auf den Sitzen

01.04.2014

Altenoythe Zuhörer ohne Rhythmusgefühl hatten es am Sonntagabend in der Dreifaltigkeitskirche in Altenoythe schwer. Denn Klatschen und Schnipsen gehörte zum Konzert der Jovi-Singers auf jeden Fall dazu. Der Altenoyther Gospelchor stand aber nicht alleine auf der Bühne, die Sängerinnen hatten sich prominente Verstärkung eingeladen. Kathy Kelly – Mitglied der berühmten Kelly Family – präsentierte ihr Programm.

Den Anfang machten allerdings die Jovi-Singers alleine. Unter der Leitung von Chorleiter Christoph Tiemann, der kurzfristig als Leiter eingesprungen war, heizten die Sängerinnen dem Publikum mit Stücken wie „Freedom is coming“ oder „Go down Moses“ ein. Auch Michael Jacksons „We are the world“ begeisterte das Publikum. 20 Minuten lang steigerten die Jovi-Singers immer weiter die Stimmung. Als Kathy Kelly dann auf die Bühne kam, bremste sie diese – mit einer gefühlvollen irischen Ballade. Doch auch Kelly zeigte, dass sie temperamentvoll singen kann. Während sie ihr englisches Eröffnungsstück noch mit dem Akkordeon begleitete, folgte ein temperamentvolles spanisches Lied, das das Multitalent mit der Gitarre begleitete. Es folgten noch Lieder auf Deutsch und Französisch – die Kelly im Wechsel mit Akkordeon, Gitarre und Geige begleitete. Das zunächst skeptische Publikum erweichte die gebürtige Amerikanerin, die ihre Jugend in Spanien verbrachte, mit ihrer klaren Sopran-Stimme, gefühlvollen Balladen – wie einem „Ave Maria“ – oder temperamentvollen spanischen Folkliedern.

Nach einer Pause, in der das Organisationsteam des Altenoyther Zeltlagers Getränke und Bratwurst verkaufte, zeigten noch einmal die Jovi-Singers, dass sie mit der Profi-Sängerin mithalten können.

Besonders eine Sängerin stach heraus: Michaela Fangmann bereicherte die Stücke der Gospelsängerinnen mit stimmgewaltigen und lebenslustigen Soloeinwürfen – was das Publikum und auch ihre Mitsängerinnen mit Applaus dankten. Insbesondere das bekannte Gospellied „Oh happy day“ sang sie mit großer Begeisterung

Zum Schluss taten sich die Jovi-Singers und Kathy Kelly zusammen, das Publikum hielt es nun nicht mehr auf den Sitzen, als die Gospel-Sänger klatschend noch einmal „Oh happy day“ oder das „Halleluja“ von Leonard Cohen anstimmten. Nach drei Stunden klatsche auch der letzte der 500 Besucher der voll besetzten Kirche euphorisch mit – egal ob mit oder ohne Rhythmusgefühl.

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