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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Regen kann gute Laune nicht wegspülen

09.08.2005

FRIESOYTHE Tausende säumten die Straßenränder, als sich der große Umzug durch die Stadt zum Festzelt bewegte. Dort ging es bis in die Nacht hoch her.

von thomas haselier FRIESOYTHE - Die Friesoyther lassen sich vom Regen den Spaß am Fest nicht verderben – sagt jedenfalls Magistratsvorsitzender Johann Wimberg. Viel gute Laune musste man gestern beim Schützenfest-Appell um 14 Uhr schon mitbringen. Denn es regnete prompt in Strömen. Das Freibier am Morgen half sicher dabei, trotz des norddeutschen „Schietwetters“ mit Lust am Appell teilzunehmen.

Derweil empfing der Magistrat im alten Rathaus nicht nur den neuen König Hubert und seine Königin Maria, sondern auch den diesjährigen Ehrengast, Landrat Hans Eveslage. Und der war natürlich voll des Lobes über d a s festliche Ereignis des Jahres in Friesoythe. „Da werden sicher viele am Dienstag Schmerz empfinden, dass das Fest schon vorbei ist. Das könnte natürlich auch ein bisschen an der Intensität des Freibieres am Montagmorgen liegen“, sagte Eveslage in seinem Grußwort. Trotz seiner 668 Jahre sei das Friesoyther Schützenfest ein junges Fest.

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Beim anschließenden großen Umzug durch die Stadt, an dem rund 650 Schützen teilnahmen, die im Konvoi die Pferdekutschen mit dem Königspaar, dem Magistrat und dem Ehrengast mit musikalischer Unterstützung von vier Spielmannszügen begleiteten, säumten trotz Regens viele Zuschauer die Straßenränder und jubelten den Schützen zu.

Mehr als 120 gestandene Schützen trauten es sich dann gestern nach dem Umzug am Nachmittag zu, beim Wettschießen auf die Scheibe mitzumachen und sich um den diesjährigen Scheibenkönig zu bewerben. Am wenigsten hatte das Freibier Bernd Elsen, Hauptmann der Kompanie Lange Straße, zugesetzt, der nach Stechen zum neuen Scheibenkönig proklamiert wurde. Der Titel hat durchaus sportlichen Wert, auf 50 Meter Entfernung musste mit dem Kleinkalibergewehr auf eine zehn mal zehn Zentimeter große Scheibe geschossen werden. Für den Sieg erhielt Elsen eine Geldprämie sowie eine wertvolle Uhr. Grund zur Freude hatte auch der scheidende General Walter Paul. Er gewann den ersten Sachpreis, eine Musikanlage, nach Stechen. Der zweite Preis ging an Toni Stratmann, der dafür drei Flaschen Weinbrand erhielt.

Dass Hubert Brinkmann estern öffentlich in dieser Zeitung der Kompanie Moorstraße zugeschanzt worden war, verschmerzte der neue König locker. Schließlich wohnt er gar nicht weit entfernt, gehört aber nun mal der Wasserstraßen-Kompanie an.

Seit Jahren schon hatte der Tambourmajor der Friesoyther Schützengilde mit dem Königstitel geliebäugelt, ehe er nun endlich auch Ehefrau Maria überzeugen konnte, dass Königin sein eigentlich gar nicht so übel sei, wie Hubert Brinkmann in seiner Dankesrede launig einräumte.

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