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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Lesung: Russland nach dem Mauerfall besonders prägend

13.10.2010

CLOPPENBURG Einen sehr privaten Rückblick hat die Journalistin und Buchautorin Dr. Gabriele Krone-Schmalz am Montagabend bei der Lesung aus ihrem Buch „Privatsache“ im Cloppenburger Bildungswerk gehalten. „Bisher habe ich Sachbücher geschrieben – sozusagen als Pflichtprogramm. Dieses Buch ist meine Kür, und es zu schreiben, hat sehr viel Spaß gemacht“, betonte die 60-Jährige, die den gut 60 Besuchern mit Anekdoten Einblicke in ein bewegtes Leben in der Zeit des politischen Umbruchs gewährte.

Sie betonte an diesem Abend auch, wie sehr das liberale und liebevolle Elternhaus ihre Kindheit geprägt habe. Im Buch thematisiert sie die Studentenbewegung ebenso wie ihre ersten Erfolge als Journalistin und natürlich ihr Leben in Moskau, wo sie von 1987 bis 1991 als erste weibliche Fernsehkorrespondentin arbeitete. Sehr persönlich berichtete sie von den Begegnungen auf ihren vielen Reisen in den Monaten nach dem Abitur, als sie loszog, die Welt und das Leben zu entdecken. Als besonders prägend schilderte sie die Situation in Russland nach dem Mauerfall. „Ich habe in dieser Zeit im täglichen Umgang mit den Menschen niemanden getroffen, der negativ auf die Wiedervereinigung reagiert hat, keine Ressentiments, keine Deutschland-Feindlichkeit – dies hat mich beeindruckt.“

Neben diesen Berichten griff die Autorin auch immer wieder auf alte Texte aus ihrer Jugend zurück. So zitierte sie aus ihrem Abituraufsatz über das Thema Vertrauen und aus Texten, die sie im Alter von 15 Jahren verfasste. Dabei habe sie zu ihrem eigenen Erstaunen festgestellt, dass sich ihre Einstellung zu grundlegenden Fragen in all den Jahren kaum geändert habe.

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In der anschließenden Diskussion betonte Krone-Schmalz, dass es die Aufgabe von Journalisten sei, die aktuelle Politik kritisch zu hinterfragen, ohne sich vor einen fremden Karren spannen zu lassen. Auch beim Thema Integration dürfe es keine Tabus geben, und so müsse auch die Frage nach den Schwierigkeiten bei der Eingliederung von Migranten erlaubt sein.

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