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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

WEIHNACHTSGESCHICHTE: Saftiger Schinken statt Myrrhe

21.12.2009

ALTENOYTHE Bis auf den letzten Platz waren am Sonntag beide Aufführungen von „Hilfe, die Herdmanns kommen“ im Dorfgemeinschaftshaus Altenoythe ausverkauft. Mehr als 400 Besucher wollten es sich nicht entgehen lassen, die wohl schlimmsten Kinder aller Zeiten in einem Krippenspiel zu sehen. Die Herdmanns, das waren Ralf (Adriane Flatken), Eugenia (Henrike Witte), Leopold (Pia Tholen), Klaus (Anke Nienaber), Olli (Anne Hanneken) und Hedwig (Janine Lücking), die als Brandstifter von sich Reden machten, Zigarren rauchten, klauten, logen und auf ihre Lehrer fluchten, wie Betty (Kristina Kruse) als Erzählerin der besonderen Weihnachtsgeschichte zu berichten wusste.

Es erschien somit völlig aussichtslos, dass diese Kinder, die die Bibel als Wurfgeschoss nutzten, einen Engel für „Batman“ hielten und mit Herodes kurzen Prozess machen wollten, ein Krippenspiel auf die Bühne bringen könnten. Aber es kam anders. Spritzig, komisch und warmherzig zugleich erzählte ein 22-köpfiges Ensemble aus Gruppenleitern der Messdienergemeinschaft, der KLJB und des Zeltlagerteams unter der Regie von Pastoralreferentin Hedwig Sänger, wie die Herdmann-Rüpel die Weihnachtsgeschichte auf ihr eigenes Leben übertrugen und mit ihren realitätsnahen Ansichten das vermeintlich schlimmste Krippenspiel zum besten Krippenspiel aller Zeiten werden ließen. Denn irgendwie war die Weihnachtsgeschichte ja auch ihre eigene Geschichte. Handelte sie doch von einer Familie, die in großen Schwierigkeiten steckte, kein Geld hatte, keine Wohnung und keine Freunde. Und da verwunderte es nicht, dass die Heiligen Drei Könige anstatt Weihrauch und Myrrhe dem Jesuskind lieber etwas Nützliches,

wie einen Schinken zum Geschenk machten und Maria jedem mit Prügel drohte, der ihrem Sohn zu Nahe kam.

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Die begeisterten Zuschauer im Dorfgemeinschaftshaus belohnten den professionellen Auftritt der Schauspieler mit kräftigem Beifall, als wollten sie den Akteuren sagen: „Hoffentlich kommen die Herdmanns im nächsten Jahr zurück.“

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