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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Volkstrauertag im Saterland: Kranzniederlegungen in aller Stille

12.11.2020

Saterland Am kommenden Sonntag, 15. November, ist Volkstrauertag. Fanden in den vergangenen Jahren die Gedenkfeiern zur Erinnerung an die Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft im Saterland unter Beteiligung zahlreicher Vereine und Verbände sowie großer Beteiligung der Bevölkerung statt, ist das dieses Jahr am Volkstrauertag aufgrund der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Weise möglich.

Die Ortsgruppen des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge (VDK) und die örtlichen Schützenvereine im Saterland haben sich jedoch darauf verständig, in ganz kleinem Rahmen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu gedenken.

„Den Volkstrauertag gibt es in Deutschland jetzt schon fast 100 Jahre“, erzählt Ludger Meinders, Vorsitzender der Schützenkameradschaft Friesenkönig Radbod Bollingen-Bibelte. Selbst während des Zweiten Weltkrieges sei er nicht ausgesetzt worden, wenngleich er während der Zeit des Nationalsozialismus als Heldengedenktag begangen worden sei. Auf Anregung des VDK war der Volkstrauertag im Jahr 1919 eingeführt und erstmals 1922 als Gedenktag zu Ehren der Opfer des Ersten Weltkrieges begangen worden. „Und auch in diesem Jahr, wo das öffentliche Leben doch erheblich eingeschränkt ist, möchten wir diesen Gedenktag aufrechterhalten“, erklärt Meinders.  In Strücklingen werden Mitglieder der Schützenkameradschaft Friesenkönig Radbod Bollingen-Bibelte und des Schützenvereins „Gut Ziel“ Strücklingen am sonntäglichen Gottesdienst teilnehmen, bei dem der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft gedacht werden soll. Nach dem Gottesdienst werden die Vorsitzenden Konrad Fugel (Gut Ziel) und Ludger Meinders (Friesenkönig Radbod) unter Ausschluss der Öffentlichkeit einen Kranz am Ehrenmal neben der Kirche niederlegen.  In Ramsloh wird bereits am Samstag in der Abendmesse der Kriegstoten und der Opfer von Gewalt gedacht. Nach der Messe werden in aller Stille die „Tell“-Schützen und die Bundesmarine jeweils am Ehrenmal einen Kranz niederlegen. Auch eine kleine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr wird dabei sein.  In Scharrel wird der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft bereits am Samstag um 17 Uhr in der Abendmesse gedacht. „Am Sonntag werden dann wir Schützen von Hubertus Scharrel im engsten Vorstandskreis gegen 11 Uhr in aller Stille und ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Ehrenmal einen Kranz der Kriegsgräberfürsorge niederlegen, und ich werde ein kurzes Gebet sprechen“, sagte Vereinsvorsitzender Willi Hinrichs.

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Wie auch in den übrigen Gemeindeteilen wird in diesem Jahr kein Blasorchester und kein Musikverein an den Gedenkfeiern teilnehmen. In Scharrel wird jedoch ein Trompeter am Ehrenmal spielen.  In Sedelsberg findet am Sonntag nach dem sonntäglichen Gottesdienst gegen 10 Uhr ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Ehrenmal eine Kranzniederlegung statt. Diese nehmen der Vorsitzende des Schützenvereins Sedelsberg, Eugen Plum, gemeinsam mit seiner Frau Maike, im Beisein von Christian Averbeck, dem Vorsitzenden der VDK-Ortsgruppe Sedelsberg, sowie Pfarrerin Nicole Ochs-Schultz vor.

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