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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Wahre Kunstwerke für das Schützenfest gebaut

03.07.2018

Scharrel Bereits seit zwölf Jahren baut Kommandeur Hermann Pörschke vom Schützenverein „Hubertus“ Scharrel die kunstvollen Königs- und Kaiseradler für seinen Verein. Als der gelernte Tischler damals von seinem Vorgänger Hans Hinrichs das Adlerbauen übernommen hatte, hatte er dem Vorstand versprochen: „Ich versuche es auch so hinzubekommen wie mein Vorgänger.“ Und dass ihm das gelungen ist, davon konnte sich jetzt wieder einmal der Vorstand mit dem Vorsitzenden Willi Hinrichs an der Spitze überzeugen.

Solch einen Adler gebe es nur dann, wenn man zuvor die Königswürde im Verein errungen hat, weiß Pörschke, der viele Wochen an den Prachtstücken gewerkelt hat. So sind die „Hubertus“-Schützen froh darüber, dass sie mit Pörschke einen Mann gefunden haben, der so viel Freude an dieser Arbeit gefunden hat.

Schon im Winter beginnt er jedes Mal mit dem Adlerbau. Da muss dann auch schon mal das Auto vor der Garage parken, denn dann braucht der Adlerbauer diese als Werkstatt.

Pörschke, selbst Schützenkönig im Jahr 1998 gewesen, hat einen Königsadler am Garagengiebel hängen, der ihm als Vorlage für die neuen Adler dient. Nach genau dem Muster seines Vorgängers begann Pörschke dann die ersten „Adler-Rohlinge“ mit der Bandsäge auszuschneiden, um sie dann anschließend mit dem Hobel zu bearbeiten.

Auch die Schwingen wurden aus Leimholz ausgesägt. Krone, Zepter und Reichsapfel drechselte der gelernte Tischler. Nachdem die Schwingen, Zepter, Krone und Reichsapfel fertiggestellt waren, wurden sie in den Rumpf eingebohrt und befestigt. Viele Stunden benötigte Pörschke für diese Arbeiten, und heute sagt er mit großer Achtung: „Ich ziehe den Hut vor dem Adlerbauer Hans Hinrichs. Denn ich hätte zuvor nicht geglaubt, welche Arbeit in solch einem Königs- oder Kaiseradler steckt.“

Viele Abende und Tage verbringt der Adlerbauer mit seinem Werk, ehe er damit beginnen kann, den Rumpf, die Schwingen, die Krone, das Zepter und den Reichsapfel zu streichen. Die schwierigste Arbeit dabei ist das Streichen des bunten Gefieders. Die Königsadler des Schützenvereins sind wahre Kunstwerke und Pörschke verspricht: „Auch künftig wird jeder Königsadler in Scharrel ein handgefertigtes Unikat bleiben.“

Gefeiert wird das Schützenfest in Scharrel am kommenden Wochenende von Samstag, 7., bis Montag, 9. Juli. Das Königsschießen der „Hubertus“-Schützen findet am Samstagabend um 20 Uhr auf dem Schützenplatz in Scharrel statt.

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