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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Ausstellung: Schicksal der Kinder in Auschwitz

27.01.2012

FRIESOYTHE „Werden sie uns wehtun?“ fragt die Ausstellung über Kinder und Jugendliche in Ausschwitz. Am Donnerstagnachmittag ist sie offiziell eröffnet worden. Im Sitzungssaal des Rathauses am Stadtpark gab Bürgermeister Johann Wimberg die Ausstellung für die Öffentlichkeit frei.

Fünf Schüler der Realschule Friesoythe und eine Schülerin des Albertus-Magnus-Gymnasiums hatten die Ausstellung in zwei Monaten fertig gestellt. Für die Schüler war es eine sehr bewegende Arbeit, für die sie extra einen Teil ihrer Freizeit geopfert haben (die NWZ  berichtete).

Noch ergriffen vom Schicksal der Kinder präsentierten die Jugendlichen ihre Arbeit. Michael Podkrajac, leitender Lehrer des Projekts, bedankte sich für die Möglichkeit der Präsentation im Rathaus. Willi Istomin (15) moderierte durch die Ausstellung: „Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, hier zu stehen und eine solche Rede zu halten“, sagte der Schüler.

Die Schüler Delia Beifus und Anne Budde berührten die Besucher mit einem Dialog, verfasst von Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel. Dabei wird ein Gespräch zwischen Mutter und Tochter erzählt, die auf den Weg in die Gaskammern sind. Der Dialog war übrigens namensgebend für die Ausstellung.

Um die Anzahl der 232 000 in Auschwitz getöteten Kinder und Jugendlichen greifbar zu machen, gab danach Projektteilnehmer Maik Lungren einige anschauliche Beispiele: „Das Berliner Olympiastadion wäre drei mal voll gefüllt“, sagte er.

Der 27. Januar sei offizieller Gedenktag an die Opfer des Holocausts, betonte Willi Istomin, und seine Mitschüler Kurt-Simon Eggert und Michael Hagen beschrieben danach, was in dem Vernichtungslager geschehen ist.

„Die Schüler haben das hervorragend herüber gebracht“, zeigte sich Karl Sieverding, Sprecher der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit im Oldenburger Münsterland, beeindruckt von der Präsentation. Auch Mitschülerin Meyase Aslan fand „die Ausstellung sehr gut“, so die 16-Jährige.

Bis zum 22. Februar wird das Projekt im Foyer des Rathauses zu den regulären Öffnungszeiten zu sehen sein.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

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