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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Karneval: Schlüssel doch noch rausgerückt

14.11.2016

Ramsloh Die fünfte Jahreszeit hat bei den Saterländer Narren des Carneval-Club-Sedelsberg (CCS), des Sater-Ems-Carneval-Club (SECC), und der Karnevalsgesellschaft von 1959, Ramsloh (KVG) Einzug gehalten. So trafen sich am Samstag zahlreiche Narren, um das Rathaus in Ramsloh zu stürmen. Die Regie beim diesjährigen Rathaussturm lag in den Händen des Carneval-Clubs Sedelsberg (CCS) mit seinem Sitzungspräsidenten Wolfgang Neitzel.

Bedauert wurde von einigen eingefleischten Karnevalisten, dass sich die Bevölkerung des Saterlandes auch in diesem Jahr kaum beteiligte.

Bevor es um kurz nach 14.11 Uhr mit dem großen Sturm losging, hatten sich die Karnevalisten beim Pfarrheim getroffen und marschierten dann mehrfach durch den Kreisverkehr. Musikalisch wurden sie vom Blasorchester Sedelsberg unter Dirigent Martin Hempen unterstützt.

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Eine Augenweide auf der Hauptstraße stellte nicht nur das Prinzenpaar Prinz Frank (Fresenborg) mit seiner Lieblichkeit Prinzessin Silke dar, sondern auch die Tänzerinnen der Tanzgarde des CCS.

Die erforderliche „Kriegsstimmung“ herrschte dann beim Sturm auf das Rathaus. Die Sedelsberger Jecken hatten schweres Geschütz, nämlich ein „Katapult“ dabei. Erste Versuche mit Wasser gefüllten Luftballons zeigten den Verantwortlichen im Ratssaal, der stellvertretenden Bürgermeisterin Marianne Fugel und ihrem Kollegen Rainer Fugel, dass die Narren es ernst meinten. Dennoch wollten sie das Rathaus nicht kampflos überlassen und versuchten es mit Verhandlungsgeschick.

Mit der Musik des Blasorchesters und der über Megafon verbreiteten Ansage von Neitzel zur Auf- und Übergabe des Rathauses, aber auch mit dem ersten Kanonenschlag des Böllerkomitees von 1888 von Ramsloh, verschafften sich die Jecken Gehör.

Das „Burgfräulein“ Marianne Fugel und ihr Kollege Rainer Fugel sahen keinen Ausweg und händigten den Rathausschlüssel an Prinz Frank und Prinzessin Silke aus, die das Rathaus aufschlossen. Diese nahmen im Ratssaal Platz, wo sie die Karnevals-Präsidenten Neitzel (CCS), Michael Schmidt (KVG) und Martin Schütte (SECC) zur Narrenversammlung mit einem kräftigen „Helau“ willkommen hießen. „Wir haben wieder das Sagen im Saterland“ verkündete Neitzel. Bis zum Aschermittwoch wollen jetzt die Narren wieder Frohsinn ins Rathaus bringen.

In der ersten närrischen Sitzung wurde an die Kommunalwahl erinnert. Für die stellvertretenden Bürgermeister seien in den Karnevalsvereinen noch Aufgaben vorhanden. So könnte man sich Leo Rosenbaum als den Mann zur besonderen Verwendung und Marianne Fugel als Betreuerinnen der Tanzgarden vorstellen. Bei den Geschehnissen in 2015 sei den Karnevalisten vorgetragen worden, dass es beim Krammarkt nicht ausreichend zu Trinken gegeben habe. Daher sei man bereit, den Markt in die närrische Hand zu nehmen. Auch das Durchforsten von Windschutzanlagen im Saterland wurde thematisiert und festgestellt, dass das Holz wohl zum Heizen im Rathaus benötigt werde, da es hier doch ganz schön wohlig warm sei.

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