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Clemens-August-Gymnasium: Schüler                                   stellen sich Shakespeare

11.06.2015

Cloppenburg „Kann mal eine der Elfen Demetrius spielen“, ruft Stefan Lücking den zwei Schülerinnen zu, die sich hinter den Pappmasche-Bäumen verstecken, die auf der Bühne der Aula des Clemens-August-Gymnasiums Cloppenburg, Bahnhofstraße 53, stehen. Ehrensache, dass er nicht zweimal bitten muss. Die Schauspieltruppe ist ein Team, „schon fast eine verschworene Gemeinschaft“, sagt Lehrerin Anne Nordlohne. Da springt jeder gern für den anderen ein.

Nordlohne ist gemeinsam mit ihrem Kollegen Lücking für die Theater-AG der Siebt- bis Neuntklässler verantwortlich. „Stefan Lücking führt Regie, ich bin so etwas wie das Mädchen für alles“, sagt Nordlohne. Gemeinsam mit den Schülern wurde das Werk „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare für die nächste Inszenierung ausgewählt. Seitdem erarbeiten sich die 15 Jugendlichen die Komödie.

Das Stück spielt zur Sommerzeit im antiken Athen und in einem angrenzenden verzauberten Wald. Die Geschichte handelt zum einen von Helena, die Demetrius liebt, der wiederum Hermia verfallen ist, die lieber Lysander an ihrer Seite hätte, der Helena zugetan ist. Zum anderen stehen die Hochzeit von Theseus und Hippolyta sowie der Disput zwischen Feenkönig Oberon und seiner Gattin im Fokus – allerlei Verwicklungen inklusive. Die Aufführungen sind am Donnerstag, 18., und Freitag, 19. Juni, jeweils um 19.30 Uhr – Erwachsene zahlen drei Euro, Kinder 1,50 Euro.

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Bis zur Premiere steht noch viel Arbeit auf dem Programm, textsicher ist noch keiner der Schüler. Auch die Emotionen, die auf Gesichtern und durch die Körperhaltung widergespiegelt werden sollen, müssen noch einstudiert werden. Nicht einfach, wenn das Schauspiel den Jugendlichen so viel Freude bereitet, dass sie viel lachen müssen. Doch Lücking lässt nicht locker und nimmt seine Schützlinge an die Kandare.

Nordlohne weiß: „Die Schüler sind begeistert dabei.“ Selbst nach Probenende sei es oft schwierig, sie zum Gehen zu bewegen. Und das, obwohl zwei Wochen vor der Premiere etliche Proben angesetzt sind. Noten gibt es für den Einsatz nicht, nur ein Hinweis auf dem Zeugnis.

Doch die Jugendlichen profitieren in vielfältiger Weise von ihrem Hobby, weiß Nordlohne. Sie lernten freies Sprechen, selbstsicheres Auftreten – das falle sogar Lehrern im Unterricht auf. Für die Jugendlichen selbst steht vor allem eines im Vordergrund: „Die Gemeinschaft“, sagen sie unisono. Zusammen etwas erarbeiten, als Team auf die Bühne bringen, das sei wirklich klasse.


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Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Westerstede
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