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Jugendrotkreuz: Smileys für gute Mitarbeit

19.03.2016

Strücklingen „So, jetzt bringt ihr bitte all eure Smileys zu Christina“, fordert Mareike Specken die Kinder auf. Sofort laufen sie zu ihren Plakaten, nehmen die Smileys ab und bringen sie zu Christina Stalljann. Da alle Kinder zwei Smiley haben, dürfen sie ihr „Auto“ auf den nächsten Parkplatz setzen. Wer irgendwann den vierten Parkplatz erreicht, darf sich Süßigkeiten oder ein kleines Spielzeug aus der „Schatztruhe“ nehmen. Nur wer sich die Gruppenstunde über gut benommen und mitgemacht hat, bekommt zwei Smileys. Die Smileys dienten den Kinder als Motivationsverstärker, wie Specken sagt. Sie ist die stellvertretende Leiterin des Jugendrotkreuzes in Strücklingen, Stalljann die Leiterin.

Die Gruppe der Sieben- bis Achtjährigen ist im November 2015 gegründet worden. Immer mittwochs treffen sich alle zur Gruppenstunde im Heim der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Strücklingen-Elisabethfehn in Strücklingen. Mittlerweile haben 17 Stunden stattgefunden. Und in denen war einiges los.

So haben die Kinder alles über das DRK und seine sieben Grundsätze gelernt, die Gruppenregeln besprochen, ein Rollenspiel zu den Grundsätzen durchgeführt und Filme gesehen, unter anderem über die Entstehung des DRK. Zudem wurden wichtige Dinge wie Vergiftungen, Verbrennungen und Erste Hilfe thematisiert. Aber auch kleine Spiele und Aktionen wie das Keksebacken vor Weihnachten gehören dazu. Und die Kinder dürfen sich natürlich auch mit ihren Interessen einbringen. So waren sie auf die Puppe aufmerksam geworden, die das Innere des menschlichen Körpers zeigt. Und direkt wurde dies thematisiert.

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18 Kinder aus den Gemeinden Barßel und Saterland sind Mitglied im Jugendrotkreuz, einer eigenständigen Gemeinschaft innerhalb des DRK, wie Stalljann betont. Aber auch mit der Bereitschaft wird zusammen gearbeitet. Zudem gebe es finanzielle Unterstützung von dieser sowie vom DRK-Kreisverband Cloppenburg.

Der Kreisverband organisiert Ausflüge mit seinen Jugendrotkreuzgruppen. So war die Gruppe bereits mit in einem Freizeitpark in den Niederlanden. Auch ein Erste-Hilfe-Wettbewerb wird jährlich veranstaltet. Stalljann: „Wir arbeiten mit den Kinder darauf hin. Ich denke eine Teilnahme im nächsten Jahr ist realistisch.“ Daneben sollen in den nächsten Gruppenstunden Themen wie Verbände oder Notruf absetzen behandelt werden. Auch denke man darüber nach, sich bei Schulfesten oder beim Familienfest in Strücklingen vorzustellen und sich am Weinachtsmarkt in Ramsloh zu beteiligen.

Jetzt sind aber erst einmal Osterferien. Und danach geht es für die Kinder spannend weiter – mit dem Anschauen eines Rettungswagens.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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