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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Stiftung führt Moor- und Fehnmuseum

27.06.2009

ELISABETHFEHN An diesem Freitag wurde es schriftlich besiegelt: Das Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn wird zukünftig von einer Stiftung geführt. Im Beisein des Barßeler Notars Wilfried Dierks unterschrieben Vertreter der fünf Stifter den Gründungsvertrag in der Teestube des Moor- und Fehnmuseums. Bisher war der Orts- und Verschönerungsverein Elisabethfehn (OVE) Träger der Einrichtung.

15 000 Euro Barvermögen

Der Landkreis Cloppenburg, die Gemeinde Saterland, die Gemeinde Barßel, der Förderverein des Museums und der OVE beteiligen sich an der Stiftung, die über ein Barvermögen von 15 000 Euro verfügt. Museumsleiter Dr. Gustav Schünemann, Landrat Hans Eveslage, Barßels Bürgermeister Bernd Schulte, Saterlands Bürgermeister Hubert Frye, OVE-Geschäftsführer Ludwig Juknat, OVE-Vorsitzender Walter Neddermann und der Fördervereinsvorsitzende Jürgen Günther unterzeichneten den Vetrag.

Die Aufgaben der Stiftung sind der Erhalt und die Weiterentwicklung des Moor- und Fehnmuseums. Notar Wilfried Dierks zeigte sich mit dem in Absprache mit allen Beteiligten erarbeiteten Vertragswerk zufrieden: „Mit dieser Stiftung ist gesichert, dass das Museum als Lebenswerk von Gustav Schünemann langfristig existiert.“ Museumsleiter Schünemann pflichtete ihm bei: „Der Grundstein für ein dauerhaftes Bestehen wurde durch die Gründung einer Stiftung gelegt.“

An der Ausrichtung des Museums werde sich nichts ändern: „Es wird weiterhin seine Verpflichtung sein, zu forschen, zu sammeln, zu bewahren und zu präsentieren was die Natur uns durch das Moor gegeben hat“, sagte Gustav Schünemann.

Dank an alle Beteiligten

Er bedankte sich zudem beim OVE, der das Museum mit einem Beschluss aller Mitglieder in eine Stiftung übertragen hat, beim Landkreis, bei der Gemeinde Barßel und beim Förderverein des Moor- und Fehnmuseums, der seit dem Bestehen mehr als 100 000 Euro in die Einrichtung investiert habe.

Seine Dankesrede beschloss Gustav Schünemann mit den Sätzen: „Möge das Moor- und Fehnmuseum weiterhin blühen, wachsen und gedeihen.“ Diesem Wunsch schlossen sich alle anwesenden Stifter an.

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