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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Streifzug durch Venedig

19.05.2015

Friesoythe Alle Jahre wieder veranstaltet der Kulturkreis Bösel-Friesoythe-Saterland eine Kulturreise. Und auch diesmal war, wie bereits in den früheren Jahren, eine europäische Metropole das Ziel. 32 Personen starteten von Hamburg aus per Direktflug nach Venedig. Bereits beim Anflug auf den Flughafen „Marco Polo“ hatte man eine herrliche Aussicht auf die venezianische Lagune.

Von einem direkt an der Adria gelegenen Hotel in Lido di Jesolo startete man täglich per Bus und Schiff zum Anleger in der Nähe des Markusplatzes. Gleich der erste Tag stand unter dem Thema: Venedig, vergangene Macht und ewiger Mythos. Besichtigt wurden die Monumente, die den Markusplatz berühmt gemacht haben wie die Markuskirche mit dem Campanile und der Dogenpalast. Dieser war einst der Sitz der venezianischen Regierung und Justiz. Die prächtigen Säle waren von den venezianischen Renaissance-Meistern dekoriert und Reisenden konnten auf den teils riesigen Wandgemälden die Ereignisse der venezianischen Geschichte miterleben.

Bei einer Besichtigung der „Geheimen Gänge“ des Dogenpalastes wurde Einblick in sonst verschlossene Räume des Dogenpalastes gewährt.

Als nächstes stand eine Führung unter dem Motto „Straßen des Orients“ auf dem Programm. Besucht wurde das griechische, jüdische und türkische Viertel. In der Blütezeit Venedigs ließen sich viele orientalische Völker hier nieder, um ihre Standquartiere im Rahmen des Orienthandels zu gründen.

Anschließend ging es durch das unbekannte Venedig auf den Spuren berühmter venezianischer Maler wie Bellini, Tizian und Tintoretto. In der Kirche Santa Maria Gloriosa die Frari, in der sich das Grab Tizians befindet, konnte die Gruppe die „Assunta“ – Mariä Himmelfahrt, eines seiner berühmtesten Gemälde bewundern.

Für den dritten Tag war eine Schiffsfahrt durch die nördliche Lagune vorgesehen mit dem Besuch der Insel Murano und Burano. Murano ist vor allem für seine Glasbläserkunst berühmt und so stand auch eine Demonstration des Glasblasens in einer Werkstatt auf dem Programm. Auf Burano fielen bereits bei der Ankunft die bunten Hausfassaden auf. Traditionsgemäß hat jede Familie ihr Haus in einer anderen Farbe gestrichen. Neben dem Tourismus lebt der Ort von der Fischerei und von der Spitzenstickerei, einer Kunst, die bereits seit dem 16. Jahrhundert betrieben wird.

Der nächste Tag führte in die Nachbarstadt Padua. Hier befindet sich eine der ältesten Universitäten Italiens, an der auch schon Galileo geleert hatte. Die herausragende Sehenswürdigkeit Paduas ist aber eine der meistbesuchten Wallfahrtskirchen Italiens, die Basilika des heiligen Antonius, der auch hier begraben wurde.

Auf dem Rückweg von Padua stand noch die Besichtigung zweier Villen, der Villa Pisani und Villa Foscari auf dem Programm. Bereits im 17. Jahrhundert ließen sich reiche Venezianer außerhalb Venedigs entlang des Brenta-Kanals prächtige Villen errichten mit teils großzügigen Parkanlagen. Beeindruckend war vor allem die Villa Pisani, eine schlossähnliche Anlage.

Am letzten Tag gab es noch eine Führung durch das Dorsoduro-Viertel, einem südlich gelegenen Stadtteil Venedigs, bevor dann endgültig von einer wunderschönen und interessanten Stadt Abschied genommen werden musste. Auf der Rückfahrt mit dem Bus von Hamburg nach Friesoythe tauschten die Teilnehmer Erinnerungen aus. Die Gruppe bedankte sich bei Roswitha Dahms, die diese Reise hervorragend organisiert hatte.

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