• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 4 Minuten.

Weiterer Corona-Impfstoff in der Eu
EMA gibt grünes Licht für Johnson & Johnson

NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

KULTUR: Swing-Ära wird wieder lebendig

30.12.2005

CLOPPENBURG Zweieinhalb Stunden dauerte die Show, die begeisterte. Ulli Dell’Antonio war etwas gehandicapt.

Von Sigrid Lünnemann CLOPPENBURG - Hoffnungsvoll sitzen gut 230 Liebhaber des Swings in der Stadthalle Cloppenburg und warten auf die Revue „That’s life“, als plötzlich Michael Larsen im Elvis-Kostüm auf der Bühne erscheint und zunächst für etwas Verwirrung sorgt. Aber schnell verschwindet er wieder hinter der Bühne und betritt im schwarzen Anzug, mit einem Whiskey-Glas in der Hand und einer Zigarette im Mund, wieder die Bühne. Lässig lehnt er sich in Dean-Martin-Manier gegen die Theke und prostet seinen beiden Freunden Randolph Rose (Sammy Davis junior) und Ulli Dell’Antonio (Frank Sinatra) zu.

Die drei Sänger und Entertainer wollen mit ihrer Show die Swing-Ära wieder auf die Bühne holen. Eine Zeit, in der die großen Show-Legenden Frank Sinatra, Sammy Davis junior und Dean Martin mit ihren unvergessenen Shows in Las Vegas für Furore sorgten. Für den notwendigen Bigband-Sound sorgte das „That’s life Orchester“ unter der Leitung von Jiggs Whigham, Komplettiert wurde die Show am Mittwochabend von drei Sängerinnen, die ganz im Stil der „Andrew Sisters“ sangen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Stimmung im Publikum war anfänglich etwas zurückhaltend, was sicher auch damit zusammenhing, dass Ulli Dell’Antonio aufgrund einer Knieverletzung den Abend auf einem Hocker an der Bühnentheke saß und von dort durch das Programm führte. Nach der Pause animierte Michael Larsen das Publikum erfolgreich zum Mitsingen, das dankbar applaudierte.

Neben den Evergreens wie „New York, New York“, „Everybody loves somebody“ oder „Strangers in the night“ gaben die drei Entertainer auch viele Hintergrundinformationen zu den einzelnen Songs sowie zahlreiche Anekdoten aus dem turbulenten Leben der drei Showstars zum Besten. So erzählte Randolph Rose, wie er nach einem Showbesuch in Berlin von Sammy Davis junior persönlich entdeckt und von ihm mit auf seine Deutschlandtournee genommen wurde. Als Hommage an sein Vorbild sang er „Mr. Bojangles“. Stürmischer Applaus.

Höhepunkt der Show war Randolph Roses Parodie auf verschiedene Showgrößen. So schlüpfte er in die Rolle von Dean Martin, Louis Armstrong und Michael Jackson. Dabei begeisterte Rose das Publikum mit einem gekonnten „Moonwalk“.

Nach zweieinhalb Stunden schwungvoller Show mit den Hits der Swing-Ära ernteten Randolph Rose, Ulli Dell’Antonio und Michael Larsen stehende Ovationen von einem begeisterten Publikum in der Stadthalle.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.