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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Theater: Verschrobene Familie strapaziert Lachmuskeln

24.01.2018

Tange /Barßel Verdreiht sind die Verwandtschaften in Erhard Asmus’ dreiaktiger Bauernkomödie „Verdreihte Verwandtschaft“ wirklich. Aber am Ende findet doch fast jeder Pott sein Deckelchen und alles fügt sich zum Positiven, so dass man als Zuschauer froh gestimmt nach zwei heiteren Stunden das Theater verlassen kann.

Die „Tanger Speelköppel“ des Ortsbürgervereins Tange feierte mit dem Stück am Samstagabend in den zum Theaterhaus umfunktionierten „Dörpshus“ eine gelungene Premiere. Die zügige und flotte Inszenierung dieses Stückes kann sich sehen lassen. Es gab viel Szenen- und herzlichen Schlussapplaus. Die Bauernkomödie lebt sehr von der fast familiären, witzigen Interaktion zwischen Schauspielern und Publikum. Immer wieder gingen mitfühlende „Aahs“ und „Oohs“ durch die Zuschauerreihe.

Zudem blickte man an dem Abend auf eine 30-jährige Theatergeschichte zurück. Dazu waren alle ehemaligen Laiendarsteller eingeladen.

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Schon gleich zu Beginn des Stücks wurden die Lachmuskeln stark strapaziert. Sehr lieb und niedlich anzusehen – besonders auch in der Arbeitskluft – ist Meta Freese als Haushaltsgehilfin und Lütt Deern Friedel, die sich vor Arbeit nicht scheut und am Ende gerechterweise den Bauern Jörn Steen (Juilan Wemje) bekommt, dem erst spät, dafür aber um so nachhaltiger, die Augen aufgehen. Im wirklichen Leben sind sie auch schon ein Paar. Seine einstige Verlobte Lore, Deern ut de Stadt, wird von Monika Fechts dargestellt. Ihr „Deckelchen“ ist der schon etwas betagte Makler Adelbert Speck, der von Enno Hasselder menschlich, redlich und verzeihend dargestellt wird.

Kein „Deckelchen“ findet Jungbauer Harm Klausen, von Ralf Hasselder als der nette, liebenswerte „Junge von nebenan“ gespielt. Und auch die Zeitungsfrau Lies Snackfatt bekommt trotz eifriger Bemühungen keines. Dafür gab es für Renate von Rüschen in dieser Rolle umso mehr Beifall. Sie ist sehr ulkig und komisch als Schnattergans vom Dienst. Sehr viel Beifall erhielt auch das komische Pärchen des Stücks, Monika Fecht als Grootdeern Trien Puck und Torsten Taute als Grootknecht Jochen Bruusbort, der sich mit Erfolg darum drückt, ernsthaft anzubandeln. Monika Fecht ist köstlich in ihrer naiven Direktheit und Torsten Taute so treuherzig pfiffig, dass er seine „Fans“ wieder restlos begeistert.

Weitere Aufführungen gibt es 26., 27., und 30. Januar sowie am 2., 3., 6., 9., 10., 13., 16., und 17. Februar jeweils um 20 Uhr. Außerdem wird gespielt an den Sonntagen 28. Januar sowie 4. und 11. Februar jeweils um 14.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Christa Staffa, Telefon   04499/472.

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