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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Regionalkultur: Theater spielt in Strücklingen große Rolle

20.01.2017

Strücklingen Die Theatergruppe Strücklingen kann auf 40 Jahre Aufführungen zurückblicken. Gegründet wurde sie 1976. Das erste Stück, das ausgeführt wurde, damals noch unter der Regie von Alfred Kruse, war am 20. Februar 1977 „De Schelm van Möölbrook“. Seinerzeit setzten sich die Laiendarsteller nur aus Mitgliedern der Kolpingfamilie und der Landjugend zusammen. Von der Urbesetzung sind auch heute noch zwei Mitglieder in der Theatergruppe aktiv: Ahlrich Waden und Gerd Geesen. Manuel Ahrens ist als jüngstes Mitglied seit drei Jahren dabei.

Diese Schauspieler stehen auf der Bühne

Seit 40 Jahren in der Gruppe sind Ahlrich Waden und Gerd Geesen, 39 Jahre Willi Waden,35 Jahre Margot Tameling und Ludger Thomann, 30 Jahre Gabriele Harms, 27 Jahre Willehad Harms, 25 Jahre Heini Thoben, 24 Jahre Anita Kruse, 14 Jahre Alexandra Kruse, Bianka und Stefan Stavermann, zehn Jahre Michaela Leefoge, Freerk Röskens und Petra Kliem, sieben Jahre Christiane Immer, sechs Jahre Tobias Geesen, fünf Jahre Kathrin Harms, vier Jahre Andreas Gerdes und Merle Rieken sowie drei Jahre Manuel Ahrens.

Im plattdeutschen Dreiakter von Autor Carsten Lögering spielen: Jupp Speckmann (Freerk Röskens), Gerda Speckmann (Christiane Immer), Lisa Poppe (Petra Kliem), Anna Speckmann (Merle Rieken), Klara Blick (Kathrin Harms), Jan (Tobias Geesen), Bernd Becker (Stefan Stavermann), Walter (Andreas Gerdes), Marie (Alexandra Kruse), Karin Hansen (Gabriele Harms)

Zehn der insgesamt 21 Mitglieder stehen in diesem Jahr beim Stück „Krüüzfohrt in Schwienestall“ auf der Bühne. Premiere ist am Samstag, 11. Februar, um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Georg in Strücklingen. Um Technik und das Bühnenbild kümmern sich die Mitglieder selber. Souffleuse ist Margot Tameling.

Seit zehn Jahren wird im Pfarrheim St. Georg geprobt und gespielt. Davor fand dies im alten Pfarrheim statt, welches jedoch abgerissen wurde. Derzeit wird zweimal pro Woche für das Stück geübt. Gelesen wurde es im Oktober und mit dem Proben kurz vor Weihnachten begonnen.Thematisch sucht sich die Gruppe jedes Jahr etwas anderes aus, was auf der Bühne gezeigt werden soll. Jedoch seien es immer Komödien, sagt Willi Waden.

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Früher, so erinnert sich Ahlrich Waden, habe der Pastor noch von der Kanzel aus verkündet, wenn eine Theateraufführung stattgefunden habe.

Viele der Mitglieder sind zwischen 20 und 30 Jahre alt. Nachwuchssorgen kennt die Strücklinger Theatergruppe also nicht. Ihre erst zweite Rolle in diesem Jahr spielt Merle Rieken. Sie ist aber schon seit vier Jahren Mitglied und spielt Anna Speckmann, die Tochter von Bauer Jupp Speckmann und seiner Frau Gerda. „Sie ist dazwischen gerutscht und war erst Praktikantin“, sagt Petra Kliem. Zuerst sei sie ein wenig ruhiger gewesen, aber dann in ihrer ersten Rolle voll aufgegangen. Damals habe sie eine Italienerin gespielt. Dieses Mal muss sie Platt sprechen.

Für Kliem, die aus Barßel kommt, war ihre erste Rolle auch besonders, denn sie konnte zuvor überhaupt kein Plattdeutsch. Auch sie sei so „reingestolpert“. Gabriele Harms, die mit ihr im Chor war, habe sie angesprochen. Nun ist Kliem schon seit zehn Jahren Mitglied der Theatergruppe und spielt dieses Mal die Rolle der Lisa Poppe.

Zur 40. Aufführung wird es in diesem Jahr auch etwas Besonderes geben. So wurden für den 25. Februar zwölf Theatergruppen in das Pfarrheim eingeladen sowie 25 ehemalige Mitglieder mit Partnern. Zudem werden Vertreter von der Gemeinde und der Kirche dabei sein. Um 19 Uhr führen die Strücklinger dann ihr Stück vor den geladenen Gästen auf. Danach gibt es ein gemütliches Zusammensein. Zudem werden alte Fotos von unter anderem den Proben und Aufführungen der vergangenen 40 Jahre aufgehängt. Diese können dann auch die Besucher der regulären Vorstellungen sehen.

Weitere Aufführungen sind am 12., 15., 17., 22. und 24. Februar sowie am 3. und 4. März jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrheim. Karten gibt es zum Preis von fünf Euro bei der Raiffeisenbank Strücklingen.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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