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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

PLATTDEUTSCHES THEATER: Unternehmer trifft auf alte Jugendliebe

25.01.2005

MARKHAUSEN Die Schauspieler überzeugten in Darstellung und Mimik. Am 30. Januar und am 5. Februar gibt es zwei weitere Aufführungen.

Von Fritz Kreyenschmidt MARKHAUSEN - „Dor kaomt een dee Traonen biet lachen“, sagt eine begeisterte Zuschauerin bei einem der vielen Gags, die die Spielschar Markhausen bei der Aufführung des plattdeutschen Theaterstückes „Leven nett as Robinson“ unter der Regie von Heinz Norrenbrock im Dorfgemeinschaftshaus auf die Bühne zauberte. Die Senioren der Ortschaft erlebten jetzt die Premiere des plattdeutschen Stücks.

Die „Bühnenroutiniers“ spielten locker, flüssig und überzeugend. Deftigen Sprüche – wie „dat soon aolt Fraumenschke noch so wild naon Kerl gripp“ oder „wat för een Paarungsritual“ – sorgten für zahlreiche Lacher.

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Die Rollen des Vierakters aus der Feder von Helmut Schmidt waren den Schauspielern wie auf den Leib geschrieben. Martin Bullermann als Unternehmer Wladimir Kaiser, der seine Jugendliebe wiedertrifft und kräftig mit ihr feiert, spielte seine Rolle sowohl als Betrunkener wie als dahindarbender verlassener Ehemann perfekt. Er ist mehr als überzeugend, seine großartige Gestik und Mimik alleine schon sorgen für Lacher am Fließband und zeigten sein großes Schauspieltalent. Aber auch Gertrud Staatsholte spielte als betrunkene Oma Adele und hemmungslose Liebhaberin im wahrsten Sinne „fernsehreif“.

Manfred Timme als Familienvater Menno Gruben mit Gabi Raker als Ehefrau Mathilde und Tanja Tönnies als Tochter Anette und Alfred Brand als Sohn Henning waren in ihren Rollen einfach sehenswert. Der Familie war über Ostern Strom und Wasser abgestellt worden, da ihr Konto keine Liquidität aufwies und die monatliche Zahlung nicht erfolgte.

Von der Bank waren versehentlich 30 000 Euro vom Familienkonto abgebucht worden. Sie waren ohne Wasser, Licht und Heizung als der reiche Onkel aus Bayern Alwin Oldemanns, der in seiner Rolle als Verwandter und gutmütiger Onkel Berthold Kuschke überzeugte, er war am Ende derjenige der mit einer großen Erbschaft die er der Familie Gruben vermachte, für ein Happyend sorgte.

Helga Hayfield, als bayerische Freundin Dagmar Riesenhuber auf der Bühne, sorgte mit ihrer bayerischen Mundart für humorvolle Effekte. Heidrun Hinrichs Ehefrau Emma des Unternehmers Wladimir Kaiser sowie Hans-Jörg Schmidt als Sparkassenleiter Manfred Kassens passten sich mit ihrem Spiel nahtlos in das turbulente und perfekte Spiel des Stückes ein.

Alle Darsteller waren so textsicher, dass die Souffleusen Renate Sutter und Maria Bäker nicht bemerkt wurden. Ein passendes Bühnenbild sowie die musikalische Umrahmung durch die Dorfmusikanten Mehrenkamp, rundeten die sehr gelungene Aufführung ab.

Wer das Stück noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Zwei Aufführungen, am 30. Januar um 19.30 Uhr sowie am Sonnabend, 5. Februar, 20 Uhr, stehen noch an.

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