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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Ursprung der Gartenpartie liegt in Elsten

29.05.2017

Cloppenburg In etwa auf Vorjahresniveau haben sich die Besucherzahlen bei der Gartenpartie 2017 bewegt. Demnach waren es wieder etwa 50 000, die sich von Donnerstag bis Sonntag im Cloppenburger Museumsdorf diesmal zum Thema „Die Hollywoodschaukel – Gartenkultur der 1960er und 1970er Jahre“ ein Stelldichein gegeben haben.

Museumsleiter und Gartenpartie-Chef Prof. Dr. Uwe Meiners zeigte sich am Sonntagnachmittag bei einer Brause und mediterranen Kleinigkeiten unter den Apfelbäumen im Haake-Hof mit den Zahlen sehr zufrieden, noch mehr freute er sich aber, dass das Konzept, den Gästen Unterhaltung zu bieten, ihnen aber gleichzeitig etwas über die jüngere deutsche Kultur in Sachen Garten und drumherum zu vermitteln: „Museen sollen nicht nur sammeln und forschen. Es soll auch etwas vermittelt werden“, und am besten mit Spaß und Freude, sagt Meiners.

Es war die letzte Gartenpartie unter Meiners’ Ägide. Demnächst geht er in den Ruhestand. Dennoch ist der Kopf voller Ideen. So schwebt dem Museumsleiter vor, auf dem Dorfbrink, einer freien Fläche mitten im Museumsdorf, Jahr für Jahr gärtnerische Highlights zu bieten: mal englische Gartenkultur, mal Bauerngärten und vielleicht mal Kräutergärten. „Dafür braucht man Partner und Sponsoren“, sagt Meiners, der zumindest an der Vorbereitung der nächsten Gartenpartie noch beteiligt ist.

Sein „Erbe“ weiß er in guten Händen: Mechthild Wilke und Arnold Emke, mit deren Hilfe auch die 17. Gartenpartie gewuppt wurde, bleiben an Bord. Und darüber freut sich Meiners sehr, schließlich habe es ein jahrelanges Zusammenarbeiten mit vollstem Vertrauen gegeben. Das treffe übrigens auch für die Sponsoren zu, sagt er und nennt in erster Linie die LzO, die Öffentliche und die EWE.

Meiners erinnert sich noch an die Anfänge. Die Idee sei von Katharina Berges gekommen. Die Gartenarchitektin hatte auf dem elterlichen Hof in Elsten einen ersten Versuch einer Gartenpartie gestartet, musste aber schnell erkennen, dass die Örtlichkeiten trotz aller Schönheit nicht ausreichten. Dann kam das Museumsdorf ins Boot.

Zu den schönsten Gartenpartien zählt Meiners noch heute die Auflage von 2014 unter dem Motto „Blütenzauber“. Er habe seinerzeit an einer gerissenen Achillesferse laboriert und seinen Kollegen Dr. Karl-Heinz Ziessow motivieren können, das Projekt verstärkt zu unterstützen.

Das Begleitheft und die Ausstellung selbst seien herausragend geworden, sagt Meiners, und widmet sich wieder entspannt den schwarzen und grünen Oliven sowie den getrockneten und eingelegten Tomaten auf dem Teller vor sich.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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