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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Kultur: Viel Beifall für Klangkunst und Kleinalstede

10.09.2013

Cloppenburg Die Cloppenburger Konzertfreunde haben am Sonntag die Saison 2013/14 gestartet. Zum Auftakt musizierte das Ensemble „Klangkunst“ unter seinem Konzertmeister Arthur Mildner in der Aula des Clemens-August-Gymnasiums. Unter dem Motto „Mozart hoch drei“ wurden „Eine kleine Nachtmusik“, das Klavierkonzert in d-Moll und die „Linzer“ Symphonie dargeboten.

Mildner gab zu jedem Werk eine kleine Einführung: „Eine Kleine Nachtmusik“ KV 525 ist eine viersätzige Streicherserenade aus der späten Schaffensperiode des Meisters. Musikantisch engagiert zeigte sich das Ensemble „Klangkunst“, wobei Mildner den Einsatz vom Pult der ersten Geige gab, wie es bei einem Kammerensemble üblich ist. Witz, Ironie und Spritzigkeit waren sehr gut zu vernehmen. Dazu trugen das fein abgestimmte Zusammenspiel, die ausgefeilte Intonation der Streicher und eine auf Leichtigkeit ausgerichtete Interpretation entscheidend bei.

Das ebenfalls aus der späten Schaffensperiode Mozarts stammende Klavierkonzert d-Moll KV 466 mit seinem düsteren Impetus wurde zum Erlebnis mit Ludwig Kleinalstede, Cloppenburg, am Flügel. Insbesondere wie Solist und Orchester, dem Mildner abermals vom Pult der ersten Geige den Einsatz gab, miteinander korrespondierten und dabei insbesondere das kontrastierende Moment zwischen Solist und Orchester herausarbeiteten, beeindruckte. Die Kadenzen in den Ecksätzen stammten von Kleinalstede. Solist und Orchester musizierten mit einer intensiven Verve, so dass der Funken aufs Publikum übersprang. Gerade bei diesem Werk, das die musikalische Romantik vorausahnen lässt, fehlte glücklicherweise jenes übertriebene Pathos um das Mysterium Mozart (Peter Shaffer, Volkmar Braunbehrens).

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Den Abschluss dieser überaus gelungenen Darbietung bildete die Interpretation der „Linzer“ Symphonie KV 425. Das vom Komponisten in nur 96 Stunden zur Papier gebrachte Werk zählt zu den glanzvollsten wie tiefgehenden symphonischen Werken aus seiner Feder. Kraftvoll, präzise, brillant, zugleich einfühlsam und stets mit absolut klanglicher Transparenz musizierte das Ensemble „Klangkunst“ unter der Stabführung von Mildner ausdrucksstark mit viel Esprit.

Das zahlreich erschienene Publikum, darunter viele Jugendliche und junge Erwachsene, war begeistert und dankte mit stürmischen Beifallsbekundungen. Daraufhin spielte das Ensemble „Klangkunst“ als erste Zugabe Filmmusik aus dem Streifen „Fluch der Karibik“ und als zweite Zugabe das „Jazz-Pizzicato“ von Leroy Anderson, was wiederum kräftigen Applaus auslöste.

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