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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Von Krippen und Königen

17.01.2017

Zur diesjährigen Krippenfahrt hatte Josef Moorbrink die Thüler Senioren eingeladen. 40 Interessierte begleiteten ihn auf der Fahrt nach Beverbruch und Nikolausdorf. In Beverbruch erklärte Küsterin Maria Faske die Entwicklung des agrarisch geprägten Ortes. Sie hob besonders die Aktivitäten und das Gemeinschaftsleben mit Brauchtumspflege durch Kirche und Vereine hervor. Ein Beispiel war hier die gemeinsame Forderung eines Kreisverkehrs im Ortsmittelpunkt. Der Aufbau der Krippe in den Räumlichkeiten der Kirche ist das Werk Ehrenamtlicher, die immer sehr viel Spaß an ihrer Arbeit haben.

Zur Kaffeetafel waren die Senioren aus Thüle im Lokal Witte-König. Bei Kaffee und Torte erzählte Juniorchefin Silke König von der Entwicklung und der Zukunft ihres Betriebes.

Auf der Weiterfahrt nach Nikolausdorf berichtete Josef Moorbrink einiges über die Entwicklung von Beverbruch und Nikolausdorf. In Nikolausdorf begrüßte Luzia Högemann die Thüler. Mit Begeisterung berichtete sie über ihr Dorf, das 1900 gegründet und 1902 nach dem Oldenburgischen Großherzog Nikolaus Friedrich Peter benannt wurde. Dem Dorf entstammt die bekannte Persönlichkeit Heinrich Timmerevers, Bischof von Dresden-Meißen.

Mit dem Buurnmuseum, der Weihnachtspostfiliale und dem Lethetal hat Nikolausdorf viel aufzuweisen. Auf den Neubau des Pfarrheimes sind alle stolz. Der Hochaltar, der von den Goldenstädtern geschenkt wurde, trägt zur Verschönerung der Kirche bei. Die schöne Krippe wird auch hier von Ehrenamtlichen mit viel Spaß an ihrer Arbeit aufgebaut. Mit Weihnachtsliedern, gesungen in beiden Kirchen, wurde die Krippenfahrt im engeren Umland beendet.

Hans Blanke bedankte sich auf der Rückfahrt bei Hanna Moorbrink und Josef Moorbrink für die Organisation dieser schönen Krippenfahrt. Nachdem Josef Moorbrink angekündigt hatte, dass dieses, aus gesundheitlichen Gründen, seine letzte Vorbereitung einer Fahrt wäre, bat Hans Blanke darum, dieses nochmals zu überdenken. Mit einem „Kümmerling“ von der Vorsitzenden Elisabeth Bünnemeyer wurde auf das neue Jahr und vor allem auf die Gesundheit angestoßen. Alle Teilnehmer bedankten sich mit großem Applaus.

Die Senioren aus Kampe und Altenoythe waren ebenfalls in der Umgebung unterwegs, um Krippen kennenzulernen. Ihre erste Station war die Krippe in der St.-Johannes-Kirche in Ahm-sen. Pater Davis und seine Küsterin erwarteten die Senioren dort. Nachdem sie einiges über die schöne, kleine Kirche erfahren hatten, konnten die Besucher die Krippe betrachten. Es war eine alte Krippe mit sehr ausdrucksstarken Figuren. Von allen Seiten wurde der Blick auf das Geschehen in der Krippe gelenkt. Nachdem Pater Davis noch eine lustige Weihnachtsgeschichte vorgelesen hatte, beendete Maria Hömmen mit einer Friedenslitanei die Betrachtung der Krippe. Mit dem Segen von Pater Davis wurde die Gruppe dann zum Kaffee in die Gaststätte nebenan entlassen.

Der Kaffeerunde musste eine Klönstunde angehängt werden, da die Senioren erst gegen 16 Uhr in die Kirche konnten.

In Lahn wurden sie ebenfalls erwartet. Auch hier wurde die Kirche vorgestellt. Sankt Martinus in Lahn und Sankt Johannes in Ahmsen gehören zu der Pfarreiengemeinschaft „Miteinander“, ebenso wie Holte-Lastrup, Lähden, Vinnen und Wachtum. Die Figuren waren über hundert Jahre alt und handgeschnitzt. Sechs Männer sind erforderlich, um die Stadtansicht an ihren Platz zu bringen.

Besonders ist, dass hier ein automatischer Kontakt ausgelöst wird, wenn Besucher an die Krippe treten. Von einer CD erklingt dann zuerst ein Glockengeläut und schließlich sind einige Weihnachtslieder zu hören. Die Krippen bestechen durch ihre Schlichtheit, die Einfachheit und die Konzentration auf das weihnachtliche Geschehen.

Eine rundum gelungenen Veranstaltung ist das Kohlessen des Männergesangvereins (MGV) Friesoythe am vergangenen Samstag gewesen. Zu Beginn der Veranstaltung stand der sportliche Wettstreit im Vordergrund. Auf jeder der beiden Kegelbahnen waren zehn Wurf zu absolvieren. Obwohl natürlich jede den Teilnehmern unbekannte Bahn ihre eigene Wurftechnik erforderte, waren die Gesamtleistungen durchaus sehenswert. Sieger des Tages wurde Erwin Plaggenborg, die weiteren Plätze belegten Andreas Stuke und Berthold Meyer. Es folgten oft laut bejubelte Kegelspiele, bei denen auch die Sänger eine Chance hatten, die die Kegelbahn nur selten betreten.

Auf die Auslosung des Kohlkönigs waren alle besonders gespannt. Nachdem Dirigent Wilhelm Fleming im Vorjahr als bester Kegler schon die Kegelkette errungen hatte, wurde er in diesem Jahr auch noch zum Kohlkönig bestimmt. Kurzfristig konnte er deshalb an diesem Abend zwei Ehrenketten tragen. Der neue Kohlkönig spendierte gerne einige Runden, so dass die „Untertanen“ sichtlich zufrieden waren.

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