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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

MARKHÜSER BISSEKEN: Wenn Markhauser „bissen“

22.07.2009

MARKHAUSEN Wenn in Markhausen Kirmes gefeiert wird, dann läuft der ganze Ort zusammen. Und so ist auch der Name der Kirmes „Markhüser Bisseken“ entstanden, erklärt Hans Timme, Ehrenortsvorsteher von Markhausen. Das festliche Treiben erinnere an das Zusammenlaufen der Kühe, wenn diese im Sommer mit der Fahne hoch wie wild auf der Weide umherliefen, um die Fliegen zu vertreiben. Dies sei auch immer ein deutliches Zeichen für ein Gewitter gewesen. Dann habe man gesagt: „Die Kaje sind am bissen“, so Timme.

Seit mehr als 200 Jahren wird in Markhausen zur Kirmes gehandelt und gefeiert. Timme erinnert sich gut an frühere Feste. „Da wurde tüchtig gefeiert“, erzählt er. Damals sei der Marktmorgen am Montag den Älteren vorbehalten gewesen, während die Jüngeren am Sonntag feiern durften. Er freut sich, dass das Fest auch heute noch gefeiert wird. Traditionell findet es auch in diesem Jahr am letzten Wochenende im Juli, 25. bis 27. Juli, statt.

Auch in diesem Jahr haben sich die Markhauser wieder viel einfallen lassen. Zum Auftakt findet am Sonnabend, 25. Juli, ein Jubiläumskonzert des Musikvereins Markhausen im Festzelt statt. Der Verein feiert in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen. „1919 hat es mit drei Musikern angefangen, die bei der Fronleichnamsprozession mitgelaufen sind“, erzählt Theo Siemer. Schnell sei die Mitgliederzahl gestiegen.

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Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Vereinsarbeit schnell wieder aufgenommen. „Bereits 1949 richtete der Musikverein das Kreismusikfest aus, das war auch der Beginn des Kreismusikverbandes“, erzählt Siemer. Bei dem Wunschkonzert werden die Musiker aus Markhausen durch den Musikverein Thüle unterstützt. Nach dem Konzert geht es mit Partymusik weiter.

Am Sonntag findet erstmals das „Markhüser, wettet dat...“ statt. „Es ist wie bei Thomas Gottschalk“, berichtet Simone Macke. Es werde vier Wetten geben, bei denen Ehrengäste tippen müssen. Auch eine Saalwette werde es geben. Die Vorschläge können die Besucher vor der Show abgeben.

Am Montag wird dann traditionell das Vieh aufgetrieben. „Wir haben besonders bei den Pferdehändlern viel Werbung für unseren Markt gemacht“, sagt Siemer. Er hofft, dass viele Pferdefreunde kommen. Nach dem traditionellen Freibieranstich um 11 Uhr startet der Tanz im Festzelt. Um 12 Uhr findet der traditionelle Höhepunkt des „Markhüser Bisseken“ statt. Dann wird ein Schafbock versteigert. Die Bietfreudigen können aber auch Präsentkörbe und Dienstleistungen ersteigern. „Um mehr Spannung zu haben, versteigern wir nach amerikanischem Prinzip“, erklärt Siemer. Die Auktion ist also zeitlich begrenzt. Wer im richtigen Moment seinen Einsatz abgibt, erhält den Zuschlag.

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