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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Wenn Musik das Leben bestimmt

21.04.2017

Bösel Der Traum eines jeden Musikers? Klar, auf der Bühne stehen, Musik machen und damit auch noch den Lebensunterhalt verdienen. Für die meisten Künstlern ist nach den ersten beiden Punkten in der Regel aber schon Schluss. Und es ist oftmals ein langer Weg, um auch hinter den letzten Punkt, dem Geld verdienen, einen Haken zu machen.

Chris Bruns aus Bösel ist so jemand, der sich auf diesen Weg gemacht hat. Der 25-Jährige ist Musiker durch und durch. Er spielt Gitarre, singt, spielt in der Band „Crackerjacks“, ist Teil des Niedersachsen Sound Orchesters, tritt solo auf, oder mit Freunden wie jüngst mit dem Böseler Torsten Lager in Paris – und feilt nach und nach an seiner musikalischen Karriere.

Er ist bereits freiberuflicher Musiker und Gitarrenlehrer. Und das laufe auch sehr gut, sagt Bruns im Gespräch mit der NWZ, „doch zum Leben reicht das noch nicht“. Daher geht er jeden Morgen auch noch einer geregelten Arbeit nach, schließlich ist er gelernter Industriekaufmann. In Teilzeit zwar, aber immerhin mit geregeltem Einkommen.

Sein Lebensinhalt sei aber nun einmal die Musik. „Daran hängt mein Herzblut, und ich möchte mich gerne voll auf meine Selbstständigkeit konzentrieren“, sagt Bruns. Er will alles versuchen, damit er seine Leidenschaft zur Musik auch komplett zu seinem Beruf machen kann.

Daher drückt er neuerdings auch wieder die Schulbank. Naja, statt im Klassenzimmer findet er sich eher auf Stühlen in Seminarräumen wieder. Und das „Schulgebäude“ ist der Medienbunker auf St. Pauli in Hamburg. Schüler ist er trotzdem – und zwar an der Hamburg School of Music. Dort erhält er eine dreijährige Ausbildung zum professionellen Musiker in den Bereichen Pop, Rock und Jazz.

„Ich bin eher zufällig im Internet auf dieses Angebot gestoßen und habe mich spontan beworben“, so der 25-Jährige. Eine Antwort folgte prompt, und nur drei Tage später stand eine Aufnahmeprüfung an. Da konnte der Gitarrist überzeugen und ergatterte einen der begehrten Plätze. Seitdem fährt er seit Anfang April jeden Mittwoch nach Hamburg. Dann steht vor allem Theorie auf dem Lehrplan. Stimmbildung. Harmonielehre, Spieltechnik. Ausdruck. In Blockseminaren geht es dann vor allem um das pure Musik machen. Ein zusätzliches Instrument muss er auch lernen. Klavier.

Kann man einem Gitarrenlehrer aber überhaupt noch etwas beibringen? „Natürlich! Ich erwarte, dass ich durch die Ausbildung vor allem mein musikalisches Verständnis und auch mein Gitarrenspiel verbessern kann.“ Aber da ist noch etwas, etwas wichtigeres. „Ich hoffe, in Hamburg Kontakte zu Bands, Produzenten, Tonstudios aufbauen zu können. Ein gutes Netzwerk ist enorm wichtig, um von der Musik auch leben zu können.“ Um so den Traum eines jeden Musikers Wirklichkeit werden zu lassen.


     www.chris-bruns.de 
Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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