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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Winter auch Thema im Karneval

16.02.2010

BüHREN Die winterliche Witterung konnte den Karnevalisten auch in Bühren nichts anhaben. Trotz der Minusgrade knüpfte der Umzug am Sonntag im Umfang, der farbenfroher Vielfalt und der ausgelassenen Stimmung nahtlos an seine Vorgänger an. 5000 bis 6000 Zuschauer säumten die Straßen, durch die die rund 30 Fußgruppen und Motivwagen mit viel Musik zogen. Private Initiativen und der Bauhof der Gemeinde Emstek hatten die Umzugsstrecke frei geräumt.Nicht ganz unerwartet fand sich der Winter auch im Themenspektrum der Aktivisten wieder. „Streusalz knapp, Kamelle satt“,verkündete „Solist“ Jan Eschweiler, der mit Joe Knagge von der veranstaltenden Kolpingfamilie voranging. Und Kamelle flogen sehr zur Freude vor allem der kleinen Närrinnen und Narren in der Tat fleißig.„Kochprofis“ haben SalzDie „Kochprofis“ vom „Herrenabend“ aus Garthe hatten Salz für die Küche und gegen glatte Straßen dabei, während der 4. Zug der Emsteker Schützen mit einem „Apre´s-Ski für Schneemänner“ den Winter begrüßten.Lokale Themen wurden mehrfach aufgegriffen. „Mehr Verkehr = Kreisverkehr“ forderten die Schützen für Schneiderkrug. „Pech im Spiel, Glück in der Liebe“, hieß es bei den Poggenschlattern, die wegen des örtlichen Casinos auch äußerlich schon auf dem Zahnfleisch gingen. Die Teil-Evakuierung Vechtas behandelten die „Knackis“ von BV Bühren II: „Die Stadt ist geräumt, der Knast ist leer, wir kommen so schnell nicht wieder her.“ Andere Sorgen plagten die Karnevalisten aus Schwichteler: „Eine Kirche im Dorf, doch zu hat die Tränke, wir suchen ‘nen Wirt für die Klosterschänke“Flaggen und TrikotsGestaltung und Kostümierung machten viele Wagen zu echten Blickfängen wie bei den „Schierenbachern“ aus Bühren, die mit Flaggen und Trikots ihre Vorfreude auf die Fußball-WM in Südafrika ausdrückten. Mit einem nachgebauten Cadillac verbreiteten die Lutter einen Hauch von Lebensgefühl der 50er Jahre, und der Königsthron von 2001 aus dem „verhexten Drantum“ trat mit einem großen Fass auf dem Wagen auf, aus dem „Hexenbräu“ unters Volk gebracht wurde.Die Damenkompanie wandelte als „lustige Käfer“, und dabei waren auch „Märchenfiguren“ von der Kolpingfamilie Emstek, „Zirkuszigeuner“ auf Ponys aus Repke, und „Queen Guards“ von „BüLaho“. Für Blasmusik sorgten die „Pharaonen“ vom Musikverein Bühren und eine Spielgemeinschaft von Musikern aus Bakum, Langförden, Vestrup, Rechterfeld und Garrel.Im Zuge des Bührener Karnevals gab es nur wenige polizeiliche Einsätze. Gegen 17 Uhr hatte der Sicherheitsdienst wegen einer Schlägerei vor „Frilling“ die Polizei gerufen. Dort trafen die Beamten lediglich volltrunkene Personen an, die nicht im Stande waren, den genauen Geschehensablauf zu schildern. Die Polizei hat von zwei jungen Männern die Personalien aufgenommen.

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