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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Zehntausende feiern ausgelassen

11.02.2013

Lastrup /Bühren Zehntausende Menschen haben am Sonntagmorgen bei strahlendem Sonnenschein die Karnevalsumzüge in Lastrup und Bühren verfolgt. Die Polizei berichtete von ausgelassenen aber insgesamt friedlichen Feiern.

„Lastrup Helau!“ Immer wieder war dieser Karnevalsgruß zu hören. Zwar verzeichneten die Lastruper in diesem Jahr leicht weniger Gruppen, Wagen und Besucher: Trotzdem feierten mehr als 15 000 Narren auf Lastrups Straßen. Traditionell angeführt vom Feuerwehrspielmannszug Cloppenburg startete der Zug um 11.11 Uhr. Rund 40 Gruppen zogen durch den Ort. Bunt und vielfältig waren die Motivwagen. „Hänsel und Gretel“ dienten ebenso als Vorlage für die Wagen wie die Musketiere. Standesgemäß fuhren Kinderprinz und Elferrat im eigenen Wagen.

Viele Besucher, zum großen Teil ebenfalls kostümiert und bunt bemalt, fanden sich erst spät am Zugweg ein. Aber mit dem Sonnenschein stieg auch deutlich die Besucherzahl. Die Einsätze vom DRK-Rettungsdienst hielten sich in Grenzen. Auch die Polizei sprach von einem normalen Verlauf. Grund dafür war sicherlich die Einlasskontrolle.

Nach dem Umzug ging es für viele Jecken direkt weiter zum Festzelt am Unnerweg.

Rund 600 Karnevalisten, 25 Themenwagen und eine nicht gezählte Anzahl an Fußgruppen zogen am Sonntag in bester Feierlaune von Musikgruppen begleitet durch Bühren. Pünktlich um 11 Uhr 11 folgten Vereine und Nachbarschaften der Glocke von Joe Knagge und begeisterten die rund 4000 Menschen am Straßenrand. Der größte Teil von ihnen hatte sich kostümiert, ob als Biene Maja, Batman oder als Schneemann, mit bunter Mütze oder nur mit einem Herzchen auf der Wange. Die kleinen Zuschauer liefen als Löwenkinder oder Krokodile den Bonbons hinterher. Karneval in Bühren ist Tradition im 31. Jahr.

Und die Themen der Motivwagen sind aktuell: „Die Betten sind voll, die Kassen sind leer, da muss ‘ne Lösung her!“ hieß es am neuen „Krankenhaus Hagstedt“. Damit prangerten die Landjugendlichen Skandale um den Organhandel und die Verteilung der Finanzen im Gesundheitswesen an. Als „Bob der Baumeister“ gingen die „Hölker mit Anhang“ auf die Piste.

Noch bevor die Narrenschar durchs Dorf zog, schaute so mancher Besucher auf die Wahlplakate und fragte sich, ob hier die Zeit stehen geblieben ist. Die Antwort kam am Schluss des Zuges: Die Jamaika-Partei Bühren (JPB) stellte ihr Wahlprogramm vor. Die Politiker – Fußballer der II. Herren aus Bühren – in schwarz-gelb-rot-grünen Strickmützen setzen auf „Entschleunigung“. Sie hätten die Lügen satt und wollten ihren ganzen Frust rauslassen. „Wir setzen einen Kontrapunkt, und Sexismus wird bei uns großgeschrieben“, so der Parteisprecher.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-muensterland 
NWZ TV    zeigt einen Beiträge zu den Umzügen in Lastrup und Bühren unter   www.nwz.tv/cloppenburg 
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