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NWZonline.de Region Cloppenburg Kultur

Zeit schenken und Trost spenden

04.04.2017

Friesoythe „Wir unterstützen Familien, in denen ein Kind oder Jugendlicher an einer fortschreitenden und lebensverkürzenden Krankheit leidet“, berichteten Gerda Spieker, Leitende Koordinatorin des Hospizdienstes der Malteser Friesoythe, sowie der Stadtbeauftragte der Malteser, Dr. Günter Meschede, vor den Mitgliedern des Hegerings Friesoythe. „Eine Familie wird jeweils von zwei Mitarbeitern unterstützt, die im ,Tandem’ arbeiten, um eine zuverlässige Unterstützung auch in Urlaubs- und Krankheitsfällen der Helfer zu gewährleisten. Ehrenamtliche Familienbegleiter sind geschult und wissen um die bestehenden Schwierigkeiten.“

„Begleiten, Zeit schenken, mit Geschwisterkindern spielen, Trost spenden, Eltern entlasten, zuhören oder einfach ,da sein’, wenn eine Schulter zum Anlehnen gebraucht wird, sind Stärken unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter“, erklärte Gerda Spieker weiter. Je nach Bedarf stelle man sich auf die individuellen Wünsche der Familie ein. Die Koordinatorinnen laden mehrmals im Jahr die betroffenen Eltern zu einem Frühstück ein. Überwiegend treffen sich die Mütter. Durch regen Austausch helfen sie sich gegenseitig, indem sie Hilfsangebote, Behördengänge, Pflegehilfen und anderes besprechen. Mittlerweile sind im Hospizdienst zehn Ehrenamtliche und eine hauptamtliche Mitarbeiterin im Dienst.

Neu aufgebaut worden ist eine Geschwistergruppe, so Spieker. Den Hospizdienst wissen auch die Weidmänner der Jägerschaft Friesoythe zu schätzen: Sie überreichten an Gerda Spieker und Dr. Günter Meschede einen Scheck in Höhe von 2500 Euro. „Das Geld ist bei der revierübergreifenden Taubenjagd des Hegerings zusammengekommen. Insgesamt nahmen daran 54 Jäger teil und brachten 219 Tauben zur Strecke“, berichtete Hegeringleiter Jürgen Dolberg bei der Spendenübergabe. Mit dem Erlös der jährlichen Gemeinschaftsjagden, der dieses Mal noch um ein vielfaches höher ausfiel als im Vorjahr, werden im Wechsel ortsnahe soziale Einrichtungen unterstützt. Dank sagte Dolberg Revierinhaber Georg Meerjans, Gerold Jungsthöfel-Diekmann sowie Anke Diekmann für die Organisation der Taubenjagd.

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