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30.05.2013

Friesoythe Das St.-Marien-Hospital Friesoythe wird seine eigene Bücherei auflösen. Das heißt jedoch nicht, dass die Patienten künftig keine Gelegenheit mehr haben werden, zu schmökern. Im Gegenteil: Zusammen mit der St.-Marien-Bücherei möchte das Krankenhaus seinen Patienten einen besseren Leseservice bieten. Der Grund: ein Wandel im Leseverhalten.

„Früher lagen die Patienten zwei Wochen bei uns, um zu genesen. Aufgrund der vor- und nachstationären Behandlung liegen sie nur noch sechs bis sieben Tage. Sie sind nicht mehr so aufnahmefähig und beschäftigt mit ihrer Krankheit“, erklärt Bernd Wessels, Geschäftsführer des St.-Marien-Hospitals. Darum lege man nun Wert darauf, dass die Bücher für Patienten moderner und nicht so umfangreich sind. So hole man sich mit dem Bestand der St.-Marien-Bücherei um Leiterin Birgit Meyer-Beylage „ein zeitgemäßes Angebot“ ins Haus.

Doch um einen besseren Leseservice bieten zu können, braucht man auch ein kompetentes Team. Das hat das Hospital mit Gabriela Lübbers, Margret Beylage, Hannelore Dau und Elisabeth Kramer gefunden. Die Frauen waren zuvor bereits ehrenamtlich in der Krankenhausbücherei tätig, gingen einmal pro Woche von Zimmer zu Zimmer und boten den Patienten mit einem Bücherwagen Lesenswertes an. Zu Beginn war auch Gertrude Vormoor dabei. Nach ihrem Ausscheiden kam Hannelore Dau dazu. „Die Frauen haben auch immer ein offenes Ohr für die Patienten“, sagt Wessels. „Selbst, wenn sie kein Buch ausgeliehen hatten, bedankten sie sich bei uns, dass wir sie kurz besucht hatten“, ergänzt Margret Beylage.

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Künftig sollen die Patienten auch Bücherwünsche abgeben können. Besondere Wünsche könnten von der Bücherei organisiert werden. Möglich sei auch die Ausleihe von Hörbüchern. Vorteil der Kooperation sei neben einem besseren Service die Entlastung des ehrenamtlichen Teams im Bezug auf Verwaltungsaufgaben. „Wir haben den gleichen Träger, die Kirchengemeinde. Man muss auch darstellen, dass wir eins sind. Die Vernetzung in die Gemeinde hinein ist wichtig“, fügt Wessels hinzu. Der Bestand der Krankenhausbücherei wird an die St.-Marien-Bücherei übergeben.

Das Geld, das das Hospital zuvor in seine eigene Bibliothek gesteckt hat, wird nach Angaben von Wessels nun für die Leihgaben ausgegeben.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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