Cloppenburg - Insgesamt 64 so genannte Lesetüten haben der Cloppenburger Buchhändler Michael Terwelp und dessen Mitarbeiterin Waltraud Grever am Montag an die neuen ABC-Schützen der Grundschule St. Andreas verteilt. Gefüllt sind die Tüten mit einem Erstlesebuch, einem lustigen Stundenplan und einem Brief an die Eltern.

„Die Begeisterung fürs Lesenlernen wird von Erstklässlern schnell gebremst “, meinte Terwelp. Denn Lesen sei ein mühsamer Prozess. „Mit dem Erstlesebuch und dem Brief an die Eltern soll zu gemeinsamem Vorlesen und Selbstlesen ermutigt werden.“ Seit 2012 kümmert sich Terwelp um die Leseförderung der neuen Erstklässler.

Kreisweit hatte die Buchhandlung Terwelp in den vergangenen Tagen an den 21 Grundschulen 922 Lesetüten die neuen ABC-Schützen verteilt. Bemalt wurden sie von den jetzigen Zweitklässlern – eine Art Willkommensgruß an ihre I-Männchen-Nachfolger.

Der Rollstuhlfahrertreff des Landkreises Vechta hat jetzt das Evangelische Familienzentrum Schwedenheim Cloppenburg besucht. Annähernd 50 Personen – Rollstuhlfahrer und deren Begleitpersonen – waren von der Geschichte und den verschiedenen Angeboten des Schwedenheims beeindruckt.

Das Treffen begann mit einer gemeinsamen Kaffeetafel und einer umfassenden Information über die Einrichtung durch die Koordinatorin Maria Klippert. Während der Führung über das Gelände wurden die unterschiedlichen Kooperationspartner des Familienzentrums vorgestellt und auch geschichtliche Hintergründe näher erläutert.

Dass Flüchtlinge und Vertriebene nach dem 2. Weltkrieg hier Hilfe erfahren haben, war der Gruppe aus dem Landkreis Vechta nicht bekannt. Dieses führte am Rande auch zu Gesprächen über die heutige Flüchtlingssituation.

Der Abschlussgottesdienst im Park des Schwedenheimes, geleitet von Diakon Hans-Jürgen Hoffmann, rundete den Nachmittag ab. Hoffmann ging in seiner Ansprache auf die unterschiedlichen Familienmodelle in der heutigen Gesellschaft ein, von der traditionellen bis hin zu Patchwork- oder Einelternfamilie.